Meine Plattform um Innovationen im Personalmarketing zu diskutieren.

Suppen Report KW 47

Den Rückblick der vergangenen Woche beginnen wir mit einer Graphik, die auf dem Personalberater Blog zu sehen war. Die „History of Recruiting“ Graphik zeigt anschaulich den Entwicklungsweg von der Steinzeit bis zum modernen Recruiting. In der Moderne sind leider viele noch nicht angekommen.

… und dann entdeckte ich den Mann, der meinen Traumjob hat: Jens-Uwe Meyer ist Ideeologe und postete auf dem Personalmarketingblog als Gastautor „Kreativ trotz Krawatte“. Der Beitrag spricht mir aus der Seele und bekommt von mir ein „sehr gut“. Ich erlebe es viel zu oft, dass Unternehmen ständig nachweisen, dass gehandelt werden muss, dass man Innovation fördern sollte etc., aber vor lauter Nachweisen die Umsetzung vergessen.

KW 47 war sehr ergiebig. Eine Fülle von guten Artikeln ist in der Suppe veröffentlicht worden und so hat auch Gero Hesse wieder bewiesen, dass er die wirklich wichtigen Themen an zu sprechen weiß. Mit seinem Beitrag „Wie sieht die Stellenanzeige der Zukunft aus trifft er einen wunden Punkt des heutigen Personalmarketings. Viel zu oft noch werden Stellenanzeigen von Print in Online übertragen, ohne die Möglichkeiten des neuen Mediums auszunutzen. Sein Positivbeispiel Heraeus gefällt mir sehr gut und gibt Anregungen für Neues.

Employer Branding – Warum Personal-Manager umdenken müssen“ ist ein Beitrag auf karrierebibel.de, der aufzeigt, dass eine Änderung des Systems „Recruiting“ zwangsläufig eine Änderung/ ein Umdenken der Personal-Manager zur Folge haben muss. Gesprochen wird u.a. über den Recruiter 2.0, dessen Notwendigkeit bereits heute gegeben ist, wenn gleich im Beitrag das Szenario 2020 erst nach Ihm verlangt.

Etwas überrascht hat mich der Beitrag auf dem Recrutainment-Blog. Meine bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass man nicht immer die Zielgruppe befragen sollte. 2007 hatte mir meine Zielgruppe von facebook und twitter abgeraten – ein Trend der vorbeigeht …

In einem Beitrag auf HR Inside wird eine Frage diskutiert, die sich gerade in jüngster Zeit immer mehr Menschen in Deutschland fragen: Trennung von beruflichen und privaten Facebook Kontakten – wie macht man das eigentliche? Macht man das überhaupt? Einen Lösungsansatz gibt hierzu Romy Mlinzk auf HR Inside.

Einfach ganz nett zum Abschluss: meine Welt von Morgen auf karrierebibel

Und nun zum Ab-Abschluss als kleines  PS für den Suppenreport: die Analyse der Chefticket Kampagne auf Alterian SM2

3 Kommentare

  1. November 29, 2010    

    Moin Robindro,
    als Gastautor auf dem Recrutainment Blog folgte ich dem Backlink einmal und las deinen Kommentar. Ich frage einfach mal offen nach da ich es nicht ganz herauslesen kann, in welche Richtung geht deine Überraschung? Auch über weitergehendes Feedback freue ich mich natürlich, denn der Videoblog soll weiter wachsen, im nächsten Schritt gehe ich auf Personaler zu…

  2. Dezember 4, 2010    

    Hallo Jörn,

    entschuldige bitte, dass ich erst so spät reagiere.
    Meine Überraschung rührte daher, dass ich etwas irritiert war, dass die Interviews den Personalern doch sehr in die Hände gespielt haben. Im Grunde ist es doch genau das, was ich als Social Media Personaler hören möchte. Genau solch ein Video will ich den Entscheidungsträgern vorspielen, damit sie endlich merken, dass man mehr in eine offene Richtung gehen muss. Die Interviews sind also schon fast zu perfekt.

    Viele Grüße Robin

  3. Dezember 6, 2010    

    Danke für dein Feedback. Natürlich geht die Tendenz in Richtung Personalmarketing 2.0- Maßnahmen zu fragen und im Schnitt habe ich natürlich noch weiter zugespitzt. Allerdings sind die Fragen an sich alle neutral gestellt worden: “Wie suchst du von nach Unternehmen?” “Was hältst du vom Bewerbungsgespräch?” “Worauf würdest du achten wenn du in einem Unternehmen Mäuschen spielen könntest?”

    Ich versuche dabei möglichst authentische, persönliche Aussagen zu bekommen, von ebenso authentischen Inteviewpartnern. Es folgen noch ein paar Interviews, dann neben angehenden Online PRern und Online Designern, angehende Sportjournalisten, Interior Designer und Auzbis versch. Bereiche.

    Ansonsten kann ich nur sagen das ich deine Idee zu der Nutzung der Interviews nur unterstützen kann, Entscheidungsträger sind die richtige Zielgruppe. Sag mir wie sie reagiert haben! ;)

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