Archive for Januar, 2011

Suppen Report KW 04

Sonntag, Januar 30th, 2011

Bologna, Bachelor und Employer Branding“ ist mal wieder ein erstklassiger Beitrag auf saatkorn. Im Grunde kann man den gesamten Artikel von Gero Hesse einfach nur unterstreichen. Hinzu kommt der wichtige Hinweis bzw. der Link zwischen Employer Branding und Bachelor/ Bologna. Sehr zu empfehlen sind zudem die Kommentare. Ein wenig erschreckend ist, dass selbst nach so vielen Jahren, die das Thema uns nun schon umtreibt, die Forderungen nach „Bachelor Welcome“ nach wie vor an beide Seiten – Hochschule und Unternehmen – bestehen.

Der nächste Beitrag kommt von Wollmilchsau: Zeitverschwendung am Arbeitsplatz (Infografik). Es ist ein Thema, welches bei uns sicherlich noch aktuell werden wird. Bislang hatte ich diese Diskussion noch nicht, aber ich denke, es ist eines der Standardargumente der Social Media Gegner – Gegner im Sinne von kein Social Media am Arbeitsplatz. Dem Beitrag möchte ich noch hinzufügen, dass man vielleicht nur 4 von 8 Stunden effektiv an einem Thema arbeiten kann, es aber doch de facto so ist, dass Themen u.a. durch Netzwerken, Austauschen, Input von außen etc. vorangebracht werden können.

Zwischendurch ein kleiner Exkurs ins Land der sinnvollen Tools. Man entdeckt doch immer wieder Werkzeuge, die einem das Leben erleichtern. Eben ein solches habe ich in dieser Woche entdeckt. Schlussendlich zum Testen des Tools habe ich es noch nicht geschafft, aber dies wird asap nachgeholt. PostRank nennt sich das Tool, welches die Relevanz von Onlinecontent auf Basis der Reaktionen im Social Web bewertet. Ob das dabei entstehende Ranking mit meinem persönlichen übereinstimmt, da bin ich noch gespannt drauf.

Ein Beitrag zum Nachdenken befand sich vergangene Woche auf NZZOnline. „Facebook: Kunde droht mit Dialog“ zeigt auf, in welcher Form große Konzerne die neuen Medien – in diesem Fall Facebook – nutzen. Der Artikel kommt zu einem ernüchternden Schluss:

Fazit: Facebook wird als Marketing-Einweg-Kanal genutzt, Gespräche werden möglichst verhindert und lieber gar nicht aufgenommen.

Gilt dies auch für Karriereseiten?

Als Unternehmen soll man authentisch sein und das nicht nur im Netz. Es sei DIE Erfolgsformel, von der aber eigentlich niemand weiß, wie man sie umsetzt. Ein paar sehr anregende Zeilen findet man hierzu in dem Artikel „Authentizität – eine Bestandsaufnahme“. Inhaltlich dreht es sich zwar hierbei um die Authentizität von Topmanagern, aber letzten Endes wirkt ein Unternehmen doch nur authentisch, wenn auch die Mitarbeiter authentisch wirken.

Mit einem kleinen Fundstück überraschte mich der Personalmarketingblog. In seinem Artikel „U.S. Army und Social Media Guidelines“ berichtet Lutz Altmann von Guidelines, die offen und ermutigend sind, wo man es im Grunde nicht erwartet – beim Staat. Da sollte man sich doch ein Beispiel dran nehmen.

Eine kurze Vorstellung des „HR Innovation Slam“ konnte man in der vergangenen Woche auf HR Inside lesen – mein Kommentar: Super Idee – da will ich mitmachen!

Ein lesenswert und durchstöbernswert erhält heute die Volksbank Bühl. Dank des Artikels auf saatkorn, war ich auf deren Social Media Präsenzen gestoßen, die wirklich gut sind. Ein großer Name und ein bisschen Facebook & Co ist leider kein Garant für einen erstklassigen Auftritt. Ganz im Gegenteil: die Volksbank Bühl beweist, dass im Social Web David durch Goliath den Rang ablaufen kann.

Auch wenn man als Personaler gern mal meint, man wäre das einzige Ressort, welches im Social Web aktiv ist und selbiges quasi erfunden hat, gibt es doch etliche Bereiche (Vertrieb, Marketing, etc.), von denen wir Personaler uns noch einiges abgucken können. An dieser Stelle wünsche ich mir mehr Durchmischung, als es aktuell der Fall ist. In meiner Wahrnehmung ist lediglich Klaus Eck ein ein Link zwischen diesen Welten. Das Personal kann da einiges lernen und sollte sich mal bei Treffen wie aus dem Artikel „Social Media Excellende wird seinem Namen erneut gerecht“ beteiligen. Ein großes Dankeschön an ambuzzador, die mir im vergangenen Jahr ermöglichten, in eine andere Social Media Welt zu blicken, fern ab von der Suppe.

Personalvorstand zum „Anfassen“ könnte man meinen nächsten Tipp nennen. Wolfgang Goebel – seines Zeichens Personalvorstand von Mc Donald – löste bei mir mit seinem neuen Blog employerbranding-blog folgende Reaktion aus: Google aufgerufen -> Sattelberger + Blog eingegeben -> nichts gefunden -> Personalvorstand + Blog eingegeben -> auch nichts gefunden -> Gero´s Kommentar gelesen und siehe da, es scheint wirklich so zu sein: Herr Goebel ist der erste bloggende Personalvorstand in Deutschland. Wow. Das muss ich doch direkt meinem Chef unter die Nase reiben und wünsche mir Nachahmer. Wenn gleich man auch sieht, dass der Blog noch im Aufbau ist und nagelneu, kann ich Herrn Goebel nur gratulieren. Besonders hervorzuheben ist, dass seine eigene Emailadresse mit dem Satz „Schreiben Sie mir“ direkt auf dem Blog zu finden ist. Sehr sympatisch: Like!

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App-Check: Monster Job App ebenfalls mit lbs Funktion

Dienstag, Januar 25th, 2011

Location Based Service - die App verwendet meinen aktuellen Standort und zeigt mir Jobs in meiner direkten Umgebung an

Zwischen den Jahren war ich auf eine App gestoßen, die inkl. lbs Funktion zu haben war: die JobStairs App. Als kleiner lbs Junkie musste ich die App direkt unter die Lupe nehmen und das machte Lust auf mehr. Heute möchte daher die Monster Job App genauer betrachten.

Als erstes durfte ich feststellen, dass lbs bei Job-Apps scheinbar Standard ist. Ebenso wie auch die JobStairs App kann die Monster App den aktuellen Aufenthaltsort des Nutzers als Ausgangsbasis für die Job-Suche verwenden. LBS pur – aber wie auch bei JobStairs bringt es dem Nutzer keinen „Dialog“- Mehrwert. Einen direkten Kontakt zum Unternehmen lässt sich über die App nicht herstellen, sofern man gerade in der Gegend ist.

26 Treffer auf meine erste Suchanfrage - wenn man nicht so genau hinsieht, eine gute Trefferquote

Gucken wir mal weiter – Suche: Personalreferent. Die App wird direkt fündig; 26 Jobs werden mir angezeigt. Die Zahl lässt sich doch schon einmal sehen und da gibt’s sogar etwas in meiner Nähe.
Häufig munkelt man, dass das Problem meist vor dem Rechner sitzt oder wie in meinem Fall vor dem IPhone, denn eine Menge Jobs (26) anzuzeigen, macht natürlich nur Sinn, wenn Sie meinen Suchkriterien genügen. Leider musste ich feststellen, dass die App mir neben ein paar Personalrefrentenstellen auch IT-Spezialisten Stellen anbot. Vielleicht habe ich die Suche falsch verwendet. Also versuchen wir´s erneut und stellen diesmal ein: Nur Job-Titel suchen. Perfekt! Zwar habe ich nur noch 6 Treffer, aber die immerhin entsprechend meiner Suchkriterien.

Bei der Suche nach "Personalreferent" als Ergebnis "IT-Spezialist"

Weiter geht´s mit den einzelnen Stellenanzeigen.

Sehr positiv ist mir die Zwischenmaske „Details zum Job“ aufgefallen. Bin ich bei der letzten App direkt auf der Stellenanzeige gelandet und musste auf eine übersichtliche gut strukturierte Beschreibung hoffen, überlässt Monster in diesem Punkt nichts dem Zufall. Über die Maske „Details zum Job“ bekommt der Nutzer direkt einen Überblick über die Keyfacts der Stelle, bevor es von dort aus zu den weiteren Informationen geht. Natürlich habe ich somit mehr Klicks, jedoch kann ich schneller meine persönlichen Präferenzen überprüfen. Des Weiteren ließe sich in genau diese Maske die Sofort-Kontakt-Funktion einbauen, für den lbs-Dialog-Ansatz. Kurz um: coool!

Details zum Job - die Keyfacts übersichtlich dargestellt

Was ich dann jedoch bemängeln muss, ist der Social Media Ansatz der App, den ich schlicht weg nicht entdecken konnte. Bis auf Email-Weiterleitung konnte ich keine anderen Netzwerke ansteuern (was ggf. auch an meiner Unfähigkeit liegen könnte). Ein bisschen Mau, wenn man bedenkt, dass Facebook und Co. nicht gestern erst erfunden wurden. Eine Empfehlung der Stellen in sozialen Netzwerken scheint nicht möglich zu sein.

Fazit: so richtig leuchtet mir noch nicht ein, warum ich eine mobile Job Applikation benötige, die meine Mobilität im Moment der Suche nicht völlig ausschöpft. Nach wie vor halte ich den Schritt zur App für richtig, aber er wurde m. E. nicht groß genug gestaltet. Die App bietet mir nichts, was ich nicht auch im Netz zu Hause bekäme. Natürlich kann ich Wartezeiten auf Bus und Bahn mit der Jobsuche verbringen, aber selbst dafür könnte ich mir einen Suchagenten einstellen, der mir die Ergebnisse per Mail zukommen lässt. Mein Wunsch an dieser Stelle – sowohl auf Jobbörsen-Seite als auch auf Seite der Unternehmen: macht noch den kleinen Schritt bis zum Dialog.

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Suppen Report KW 03

Samstag, Januar 22nd, 2011

Den heutigen Report beginne ich mit einem Tipp für alle Hochschulmarketingverantwortlichen. Als ich vor ca. 2 Jahren noch diese Position inne hatte, war ich u.a. für die Planung der Firmenkontaktmessen zuständig. Ein richtig gutes Tool für den Messeüberblick gab es damals noch nicht. Das Jobmesse-Radar hätte mir doch einiges an Arbeit ersparen können. Absolventa hat mit diesem Portal endlich mal Licht in den Messedschungel gebracht. Das i-Tüpfelchen wäre eine Anmeldefunktion für die einzelnen Messen über dieses Portal. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden. Und wenn wir schon einmal bei Wünsch-dir-was sind: vielleicht wäre es möglich den Firmen, die sich über das Portal anmelden noch weitere Spielereien zu bieten, wie z.B. einen Interviewplaner, auf dem sich Studenten Termine bei den Messeständen geben lassen können …

Und dann gab´s mal wieder einen schönen – im Sinne von erheiternden Beitrag – von Jannis Tsalikis. Mit seinem Artikel „Employer Branding, Recruiting, Personalmarketing – oder wie das alles heißt!“ spricht er mir aus der Seele. Natürlich kann man Branding und Recruiting nicht voneinander losgelöst betrachten, es aber ständig zu vermischen hilft den operativen Personalmarketeers überhaupt nicht weiter. Das alte Spiel: Employer Branding Maßnahmen werden bevorzugt ausschließlich an den Einstellungen gemessen. Dass diese manchmal nicht zustande kommen auf Grund unterirdischer Recruitingprozesse, tut dabei leider meist nichts zur Sache.

Karrierebibel ist auch jede Woche mindestens einen Klick wert. Mit dem Artikel „Social Media – Bevor Sie loslegen, stellen Sie sich diese 25 Fragen!” stellt Jochen Mai einen Katalog zusammen, der von einem heutigen Unternehmen ebenso gelebt werden sollte wie auch eine Social Media Guideline. Vielen Dank für die super Zusammenstellung.

Das Schlagwort 2011 wird wohl „Enterprise 2.0“ sein. Kaum ein Beitrag, in dem man sich nicht von Social Media und Co gelöst hat und seine Kräfte nach innen richtet – auf das Unternehmen; das Enterprise 2.0. Der Beitrag „Alle für die Arbeitgebermarke“ auf dem Personalmarketingblog skizziert eine Annäherungsvariante und einen HR gerichteten Blickwinkel. Ob HR der richtige Bereich ist, in dem man die Saat „Enterprise 2.0“ sähen sollte, weiß ich nicht. Es mag die richtige Stelle sein, aber die Entscheider wären derzeit damit überfordert. Da gebe ich gern nochmals Sattelbergers Worte aus dem Saatkorn Interview wieder:

… aber der Kern [der HR Bereiche] ist stinknormal und traditionell.

Zum Schmunzeln, Erstaunen, Erzittern – Facebook in Zahlen. Ich denke, die sprechen für sich selbst.

Lutz Altmann und seine Truppe waren mal wieder überfleißig. Im Anschluss an den oben genannten Beitrag wurde direkt ein Nachfolger zum Thema Enterprise 2.0 gepostet: Enterprise 2.0 und die Rolle von HR am Beispiel der DTAG.
Die Deutsche Telekom als wohlverdientes Best Practice Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie HR Bereiche sich von den Spielbrettern der Konzerne lösen und die Entwicklung von der Spielfigur zum Spieler machen. Hut ab + ein Lesenswert!

Als nächstes gab´s in der vergangenen Woche einen Artikel auf dem Harvard Business Manager Blog von Professor Dr. Armin Trost mit dem Titel „ Wo Personalmarketing per Facebook an Grenzen stößt.“ Der Artikel greift u.a. meine geliebte Suppe wieder auf. Als Fazit fasse ich kurz zusammen: das HR muss sich der Herausforderung stellen, die Markenbotschafter in den Kontext Social Media zu setzen bzw. sich grundsätzlich dem Thema Markenbotschafter  widmen.

Das muss richtig harte Arbeit gewesen sein: daher ein dickes Dankeschön. Das Institut für Kommunikation in Socialen Medien brachte in der vergangenen Woche „den Studien-Rückblick 2010“. Spannend sich noch mal durchzulesen, was im letzten Jahr so alles erhoben wurde.

Bevor ich zum neuen Outfit der Wollmilchsau komme, zunächst der Hinweis auf den Post „Brot und Spiel – Was Ihre Facebook-Fans wollen“ der beiden Jungs und die dortige Infographik sind erste Sahne. Seit langem mal wieder ein Beitrag, der operative Handlungsempfehlungen für alle HRler im täglichen Doing ableiten lässt.
Was die Wollmilchsau Adresse angeht: das wurde aber auch Zeit!

Den heutigen Rausschmeißer liefert HR Inside. Alle wichtigen „Suppen“-Termine sind ab sofort im Post „HR unterwegs – Events, Konferenzen und Messen 2011“ zu finden. Auch dafür ein großes Dankeschön!

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Suppen Report KW 02

Samstag, Januar 15th, 2011

In der zweiten Woche im Jahr haben sich die Kolleginnen und Kollegen schreib-technisch wieder etwas beruhigt und die Artikelflut ebbte etwas ab – zumindest in meiner Wahrnehmung. Da ich aber auch ganz selten alles mitbekomme, möchte ich in dieser Woche auf einen Artikel aus der vergangenen Woche verweisen.

Asche über mein Haupt – versäumt habe ich, auf das sehr gelungene Interview mit Thomas Sattelberger auf saatkorn zu verweisen.
Die Worte des Personalvorstandes sind nicht nur treffend sondern auch hart.

die hr-bereiche der republik sind schon ziemlich konservativ. sie halten sich bestenfalls an den rändern einige „exotische innovatoren“, als alibi für den innovationsanspruch. aber der kern ist stinknormal und traditionell.

Dem ist wohl wenig hinzu zufügen. Das hat gesessen – entspricht aber leider der Wahrheit.
Wie immer erleben wir Sattelberger vorausschauend, mit dem Blick für die wesentlichen Entwicklungen im HR in den kommenden Jahren. Ein wirklich gelungenes Interview, bei dem mich lediglich eine Frage beschäftigt: ob das wohl durch die Hände der Unternehmenskommunikation ging? :-)

Auf dem Blog von Karsten Füllhaas wurde ich in der vergangenen Woche zum Thema Reputation Management fündig. In seinem Post „Acht Trends im Reputation Management in 2011“ greift er Leslie Gaines-Ross auf und die Trends die er für 2011 ff sieht. Interessante Überlegungen finden sich in dem Blog wieder – so z.B. die Reputation Risk Insurance, mit der man sich zukünftig ggf. gegen Reputations-Schäden versichern könnte. Deutlich wird, dass Unternehmen sich zunehmend mehr präventiv um das Thema Reputation – insbesondere Online Reputation – bemühen müssen. Sich eine robuste (online) Reputation aufzubauen, wird in vielerlei Hinsicht die Position eines Unternehmens auf dem Markt entscheidend beeinflussen.

Sehr spannend und schon fast ein bisschen Science Fiction, der Beitrag von Professor Dr. Martin Grothe auf W&V „Personalmarketing und Social Media: Team Beam 2020“. Da sehe ich vor meinem geistigen Auge den Blockbuster AVATAR, stricke Ihn für mein Employer Branding Konzept 2020 um und lasse ihn Wirklichkeit werden. Talent-Avatare, ein spaciger Gedanke. Aber warum nicht! Zeitnäher betrachte ich den Ansatz der Michelin Sterne für Arbeitgeber.

„Aus Fehlern wird man klug, deshalb ist einer nicht genug.“ Thorsten zur Jacobsmühlen hat mal wieder ein kleines Prachtexemplar ausgegraben, von dem ich gern lerne. Mit seinem Kommentar zum neuen Samsung Firmenblog brachte er mich doch glatt zum Schmunzeln. Nichtsdestotrotz könnte ich nicht beschwören, dass mir nicht ggf. derselbe oder ähnliche Fehler unterlaufen wären. Vielen Dank @Samsung!

Kann es noch einen Suppen Report ohne Beitrag des Personalmarketingblogs geben? Humancaps ist derart fleißig, dass dem vermutlich in näherer Zukunft nicht so sein wird. Mit dem aktuellen Post „Sinn und Unsinn einer Facebook-Karrierepage“ wird kritisch hinterfragt: Wofür benötigen Unternehmen Karriere-Fanpages? und wozu nutzen Unternehmen heute eine Fanpage? Ist die Nutzung dem Medium angemessen oder werden hier – bewusst oder unbewusst – Ressourcen auf Grund von „Bedienungsfehlern“ verschwendet. Als Unternehmen muss ich meine Fanpage bespielen und das, sofern möglich, regelmäßig. Wenn ich dies mit den Inhalten meiner Karriereseite tue, dann produziere ich redundante Informationen, die maximal langweilig sind. Dieses Bespielen muss allerdings nicht zwangsweise aus dem Personal heraus geschehen – so wie der Post und die Kommentare den Anschein machen. Sicherlich sind ein Teil der Beiträge von Personalseite beizusteuern und auch das Managen der Seite, würde ich dem Personal anvertrauen. Die Inhalte sollten jedoch m. E. durch Markenbotschafter, Fachbereiche und denjenigen produziert werden, die am Ende des Tages den Kandidaten einstellen. Und eben das ist die große Herausforderung, vor der HR steht. Zapt man sich durch die großen HR Karriere Fanpages, die es ja heute schon gibt, sind Beiträge von mehrjährigen Mitarbeitern (nicht-HRlern), die z.B. Auskunft zur Kultur des Unternehmens geben könnten, Mangelware.

Heute zum Abschluss der Link zu einem Interview im Wirtschaftsblatt, dessen Titel leider vielversprechender ist, als der Inhalt. Trotzdem sei er euch nicht vorenthalten – die Überschrift sagt im Grunde alles was man wissen muss: Recruiting über Facebook& Co ist harte Arbeit!

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Suppen Report KW 01

Sonntag, Januar 9th, 2011

Das Jahr durfte ich mit einem schönen Kurzbericht auf dem Recrutainmentblog beginnen. @DBKarriere ist nach wie vor auf Platz 1 der Corporate Career Tweets. Zwar kommt Twitter immer mehr aus der Mode – betrachtet man die Suppe, doch halte ich das Micro-blogging auch heute noch für eine hervorragende Ergänzung in fast jedem Social Media Personalmarketing Konzept.

Hieran anschließen möchte ich sogleich das Twitterverse von Brian Solis. Eine Heidenarbeit muss es gewesen sein, die Infographik zu erstellen. Brian Solis gibt in seinem Beitrag zwar die Zeiträume an, in denen er das Twitterverse visualisiert hat, aber letzten Endes ist es so dynamisch, dass ich eine Hochachtung vor der Arbeit habe, die er sich damit gemacht hat. Die Abbildung werden Sie sicherlich in einer meiner kommenden Präsentationen wiederfinden.

2011 wird anders werden als 2009 und 2010. Der Fokus der HR Verantwortlichen ändert sich und die Errungenschaften der vergangenen Jahre müssen sich erst einmal setzten. Aus meiner Sicht haben wir uns sehr viele Hausaufgaben gestellt, die es nun abzuarbeiten gilt.

‘Dennoch schiele ich gern auf Innovationen und neue Ansätze. Der Artikel “Games people play“ ist nicht nagelneu, kombiniert dennoch verschiedene Ansätze miteinander und kommt somit zu seinem Schluss

Get players, not followers.

Der Recrutainment Blog oder aber Netzwerke wie 4sq haben den spielerischen Aspekt im Recruiting bzw. Netzwerken erkannt und befassen sich mit dieser Thematik. Dennoch bringt der Beitrag eben dies spielerische nochmals auf die Spitze – leider nur im Zusammenhang mit Produktmarketing. Ansatzpunkte für das Employer Branding von morgen sehe ich natürlich auch. Und wenngleich es nicht explizit erwähnt wird, so gibt’s hier doch ne Menge zu spielen.

Am 5. Januar landete der Personalmarketingblog mit einem Gastbeitrag von Wolfgang Brickwedde einen riesen Knaller – zumindest in meiner Wahrnehmung. Der Artikel „Recruiting Controlling erfährt Nachfrage von unerwarteter Seite“ berichtet von dem neuen Interesse der Ratingagenturen an Recruitingprozessen und Talentrelationshipmanagement. Der Artikel verweist auf eine klare Verbindung zwischen Recruiting und Profitabilität eines Unternehmens. Fluch und Segen zugleich für die Personalmarketing und –recruiting Abteilungen – wobei man als Mathematiker eh stark dazu neigt, all sein Tun und Handeln in Zahlen ausdrücken zu wollen. Dennoch wird man sich der Zahlenwelt stärker annehmen müssen als zuvor und vor allem, die auch angesprochenen neuen Kennzahlen entwickeln müssen. Es ist leicht Einstellungen zu zählen, aber es ist eine Herausforderung Messe-, Event- und Marketingeffekte in belastbaren Zahlen auszudrücken. Insbesondere wenn die Früchte oftmals in Form von Einstellungen erst in 2 -3 Jahren, nach Abschluss des Studiums/ der Ausbildung, geerntet werden können. Vielen Dank für diesen erstklassigen Artikel!

Was nettes für zwischendurch: der Social-Media-Knigge 2010 Nicht jeden der Punkte würde ich so unterschreiben! Dennoch ist es eine brauchbare Auflistung für jeden Social Media Neuling.

Nach dem obigen Social Game Beitrag nun gleich der nächste – diesmal auf dem Recruitainment Blog. Jo war so freundlich und hat Fliplife unter die Lupe genommen und nachdem ich den Beitrag „Games people play“ gelesen hatte, muss ich sagen: das ist doch schon einmal ein Anfang.

Mit dem nächsten Beitrag auf dem Personalmarketingblog kommen wir wieder etwas weg vom Hypen bzw. von dem Greifen nach den Sternen und der Artikel auf Newcruiting „Stop hyping, start working“ weist  uns die richtige Richtung. Lutz Altmann beschreibt den Trend 2011 und wie auch in den vorherigen Beiträgen und Prognosen erkennbar, wird 2011 das Jahr des Handelns mit dem Attribut Professionalität. Wir haben getestet, gespielt, geredet, konzipiert und erkundet. Jetzt geht es daran all das mit Leben zu füllen und die Umgebung zu schaffen, die das neue Zeitalter benötigt. Ich bin gespannt, ob wir Ende 2011 mit Stolz die Ergebnisse in den von Lutz Altmann aufgeführten Bereichen

  • Professionalisierung im Social Media Personalmarketing
  • Entstehen eines Enterprise 2.0
  • HR Communication 2.0
  • Unternehmenskultur in Zeiten des Social Web
  • Employer Branding professionell einsetzen

präsentieren können. Ich denke, es wird vor allem im Vordergrund stehen, als HR Position zu beziehen,Treiber zu sein und die Zukunft maßgeblich mit zu gestalten und dies eben nicht mit leeren Worthülsen.

Der nächste von mir empfohlene Beitrag ist ebenfalls auf dem Personalmarketingblog zu finden. Professor Dr. Martin Grothe schreibt vom Gezeitenwechsel im Personalmarketing- Lager. Waren es in den vergangenen Jahren die Späher, die ausgesandt waren, das neue Land zu entdecken, kehren diese nun zurück. Die Kunst wird es sein, in diesem Jahr die großen behäbigen Kähne in das neue Land zu führen. Für Professor Martin Grothe scheint es selbstverständlich, dass die Lotsen der neuen Zeit aus dem Personal kommen. Ich denke, den HR Entscheidern ist dies noch nicht in Gänze bewusst. Abschließend wird die Suppe aufgegriffen, die sich insbesondere in jüngster Zeit stark verändert hat. Es sind neue Spieler auf den Plan gerückt und das Spielfeld wurde erweitert. Hier bleibt abzuwarten, ob und wie sich diese Gemeinschaft dem Gezeitenwechsel öffnet.

Im nächsten Artikel entfernen wir uns wieder ein wenig von den Personalmarketing-Themen. Online Reputation ist angesagt und hier möchte ich die 11 ungeschriebenen Gesetze des Reputations Managements von Andy Beal anpreisen. Gleich den erste Punkt sollte man sich an den Bildschirm heften: Jeder hat eine Online-Reputation. Treffe ich doch auch heute noch Menschen, die meinen: „Wenn ich niemanden sehe, dann sieht mich auch keiner.“ Übrigens ebenfalls eine Einstellung, die teilweise noch in Unternehmen vorherrscht.

Den Report beendet heute Jannis Tsalikis mit seinem Beitrag „Employer Branding Verantwortlicher gesteht seine Vorsätze für das Jahr 2011“ – lesenswert!

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App-Check: JobStairs präsentiert Job App mit lbs Funktion

Freitag, Januar 7th, 2011

Weihnachten gab´s viele Geschenke. Da war einiges zum Auspacken und drüber freuen – von Freunden, Verwandten, Kollegen. Und von Jobportalen!? Ja, so könnte man die Entdeckung beschreiben, die ich dank eines freundlichen Hinweises zwischen den Jahren machen durfte – die LBS Funktion der Job App von JobStairs. Sie ist wohl schon fast 1 Jahr alt und ich hab´s quasi voll verpennt – zumindest war es mir nicht bekannt und ein kleiner Traum wurde wahr. Hatte ich im vergangenen Jahr noch prognostiziert, dass lbs im Recruiting ein paar Jahre auf sich warten lassen wird, man dann aber mit seinem mobilen Endgerät durch die Stadt wandern kann und die freien Stellen auf dem Gerät aufpoppen, wenn man dran vorbei geht, musste ich zwischen den Jahren feststellen, dass JobStairs schon längst einen Schritt in die richtige Richtung gewagt hat. Bedauerlicher Weise scheint es noch niemanden so richtig interessiert zu haben – ein klarer Fall von zu früh.

Aber betrachten wir doch einmal die App und den Approach.

Mit der iphone App für JobStairs hat milch & zucker eine mobile JobStairs-Applikation entwickelt, die Location Based Services bei der Jobsuche bietet: Die “JobMap” stellt mittels GPS und Mobilfunk die eigene Position automatisch fest und zeigt die Stellenangebote in der Umbegung graphisch auf einer Karte an. Der Ausschnitt für die Umkreissuche ist dabei frei wählbar …

So schreibt milch & zucker auf der eigenen Homepage. Weitere Standardfunktionen sind natürlich auch enthalten.

Screenshot der JobStairs App - mein eigener Standort wird mit einem blauen Punkt markiert

Als kleinen LBS-Freak interessierte mich aber hauptsächlich die lbs- Funktion. Hierzu ließ ich mir zunächst  zum Suchbegriff Personal die Ergebnisse anzeigen. Anschließend wurde durch die App mein Standort lokalisiert und – siehe da – die Stellenangebote ganz in meiner Nähe wurden angezeigt. LBS completed?! Also vom Prinzip her schon, aber irgendwie hatte ich mir dann doch mehr erwartet. Gab es jetzt irgendeinen Vorteil davon, dass ich die App genutzt habe?

Betrachtet man das Konstrukt, so hatte die App folgende Funktion übernommen und visualisiert: bei dem @home-Prozess von meinem „festen“ Laptop aus, rufe ich das Jobportal auf, gebe den Suchbegriff ein, gebe ggf. eine örtliche Einschränkung ein (z.B. Berlin) und gucke mir die Anzeigen an. Anschließend gehe ich in meinem Gehirn meine persönliche Checkliste durch, die u.a. den Ort abfragt. D.h. aktueller Standort wird mit dem in der Stellenanzeige angegebenen Arbeitsort abgeglichen und bewertet. Dann gucke ich mir auf Google Maps die Entfernungen an und als nächstes per Google Streetview den Rest.

Durch die App wird eben dieser Prozess zusammengefasst, visualisiert und ist zudem von meinem aktuellen Standort aus durchführbar.

Habe ich dadurch bereits einen Mehrwert ggü. des Internetportals insbesondere im Sinne der Ausnutzung meiner aktuellen Position erreicht?

Beim Antippen der grünen Nadeln kann man sich die einzelnen Stellenanzeigen aufrufen

Im Grunde ja, denn ich kann mir z.B. das Bürogebäude oder die Umgebung des Arbeitsplatzes spontan ansehen.

Aber kann ich mir auch die Kollegen ansehen? Oder den Arbeitsplatz – schließlich bin ich gerade in der näheren Umgebung und könnte spontan zu einem kurzen Gespräch einkehren.

Die Frage ist also, kann die App im Bereich LBS mehr leisten, als die simple Visualisierung des Abgleichs von Standort und Arbeitsort. Oder muss hier evtl. noch weiter in Richtung der Vorreiter 4sq und gowalla gedacht werden, die nicht nur den Usern eine Oberfläche bereitstellen, die Standort und Location abgleicht, sondern zudem auch den Locations über die Specials eine Interaktionsplattform bieten. Der User kann also einen direkten Mehrwert dadurch bekommen, dass er seinen Standort preis gibt, den er zu Hause am Rechner eigentlich nicht hätte.

Im Bezug auf lbs im Recruiting ist das Potential, meiner Meinung nach noch nicht ausgeschöpft. Zumal bislang die Gedankenspiele sich überwiegend im Push-Bereich befinden, d.h. der Employer versendet Informationen und der Bewerber nutzt diese, falls die Stelle in seiner unmittelbaren Nähe liegt.

Ein Hinweis von Wolfgang Brickwedde auf der SMPC 2010 in München machte mich dann darauf aufmerksam, dass natürlich auch der Pull – Bereich mitgedacht werden sollte. D.h. der Bewerber hat z.B. die Möglichkeit in seiner Job-App auf „sichtbar“ zu schalten und kann von Recruitern dann aktiv angesprochen werden.

Die JobStairs App hat den Anfang gemacht. Wie gesagt, kann ich mir noch eine Reihe zusätzlicher Funktionen und Konzepte vorstellen, die man sicherlich einfach implementieren könnte. Nichtsdestotrotz müssen die Arbeitgeber nun den nächsten Schritt wagen und die zur Verfügung stehenden Tools und Kommunikationswege nutzen. Schön und gut, wenn die App mir sagt, dass mein Traumjob zwei Straßen weiter ist, der Arbeitgeber mir aber keine Möglichkeit zur ad-hoc Kontaktaufnahme gibt.

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Suppen Report KW 52

Sonntag, Januar 2nd, 2011

Ein frohes neues Jahr wünsche ich allen Lesern!

Heute lasse ich noch einmal die letzte Woche des Jahres Revue passieren, bevor die Beiträge des neuen Jahres den Suppen Report füllen werden. Was ich ein wenig vermisst habe, sind die klassischen Jahresrückblicke. Ich muss mir selbst auch an die eigene Nase fassen – denn ich war zu faul einen Rückblick zu gestalten – aber leider habe ich auch keinen anderen gefunden, der sich dieser Aufgabe angenommen hat.

Starten wir daher einfach mit dem Wochenrückblick und hier möchte ich als ersten Artikel einen von Netzwertig empfehlen. Im Beitrag „Expansion nach Deutschland – 4sq kooperiert mit der Deutschen Telekom“ gibt´s spannende Gerüchte zu lesen. Als lbs-Fan und Vertreter der Meinung, dass es hier insbesondere im Recruiting großes Potential gibt, freuen einen solche Gerüchte natürlich. Meiner Einschätzung nach braucht es noch ein paar Jahre, bis man soweit ist und lbs ganz selbstverständlich nutzt. Aber solch ein Vorstoß könnte meine Prognose über den Haufen werfen, was ich allerdings als sehr positiv erachten würde.

Das Personalberater-Blog warf am Ende des Jahres nochmals die Frage in den Raum, die uns allen doch schon mehrfach durch den Kopf ging: Wird Facebook kostenpflichtig?

Sowohl Jan als auch Tobi scheinen sich da aber sehr einig zu sein:

… dass weder persönliche Facebook-Profile, noch Angebote wie FB-Pages oder FB-Insights kostenpflichtig werden …

Als nächstes ein Hinweis auf eine sehr spannende und vor allem wichtige Konferenz – die SOMESKO 2011. Das Thema Sicherheit ist noch viel zu unterrepräsentiert in den aktuellen Social Media Diskussionen. Blogaboutjob fasst in seinem kurzen Werbebeitrag für die Social Media Sicherheitskonferenz sehr treffend die wesentlichen Punkte zusammen, die wir in 2008 – 2010 teils wegignoriert haben oder uns einfach nicht shiny genug erschienen, um sie direkt anzugehen. Der Berg an Hausaufgaben für 2011 wächst stetig.

Das Interview mit Professorin Susanne Böhlich von der Fachhochschule Bad Honnef – Bonn auf saatkorn ist eine Pflichtlektüre für das Jahresende und den Jahresbeginn. Hier wird nicht nur der Nagel auf den Kopf getroffen; Professorin Böhlich beschreibt den Kern der Motivation, sich als Unternehmen mit Social Media und internem Employer Branding zu befassen:

… werden Unternehmen über Social Media auch kontrolliert: versprechen sie etwas, dass sie nicht halten, wird das sehr schnell kommuniziert werden und sich verbreiten. Darüber haben sie keine Kontrolle.

Und die entscheidenden Player hierin sind die Mitarbeiter. Daher würde ich die von Frau Böhlich definierten Erfolgskriterien für ein strategisches Employer Branding sogar noch schärfer formulieren: Das Employer Branding wird nicht nur durch ein internes Branding unterstützt – das interne Branding macht einen wesentlichen, wenn nicht sogar den Hauptanteil des zukünftigen Employer Brandings aus. Aktive externe Vermarktung ist der Schmuck, das Beiwerk.

Direkt anschließend möchte ich einen Artikel empfehlen, der mehr oder weniger in eine ähnliche Richtung geht. „Karriere im Rückwärtsgang“ weißt auf einen neuen Trend – weg vom „Leben um zu Arbeiten“ hin zu „Arbeiten um zu Leben“. Karriere.de beschreibt mit dem Artikel ein Umdenken, welches sich insbesondere auch in der Unternehmenskultur widerspiegeln muss. Die berufliche Karriere wird nicht länger isoliert betrachtet, sondern ist Teil eines Gesamtkonzeptes, welches sich Leben nennt. Und eben dieses „glücklich“ zu gestalten, ist das Ziel.

Den Abschluss bildet Netzwertig mit den Top 5 Social Media Trends 2011. Aus meiner Sicht der wichtigste Trend: Die Allgegenwärtigkeit von Social Media.

PS: da war ich wohl zu voreilig. Es gibt doch einen “Suppen” Jahresrückblick und zwar auf dem Personalmarketingblog! Viel Spaß beim Lesen :-)

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