Archive for Januar, 2012

Suppen Report KW 04

Dienstag, Januar 31st, 2012

Kurz vor meinem Jobwechsel – morgen ist es so weit – wollte ich doch noch auf den einen oder anderen Artikel verweisen.
In den kommenden Wochen wird der Suppen Report allerdings ein wenig zugunsten einer „Meine ersten 100 Tage“ Story leiden, dennoch werde ich versuchen, die Highlights der Woche hier zu platzieren.

Wir starten den Report direkt mit zwei Beiträgen von saatkorn.
Der erste Beitrag ist ein lesenswertes Interview mit Martin Poreda von kununu. Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang das von kununu erstellte Arbeitgeberranking, welches keinen der „typischen“ Top Employer beinhaltet!  Was zudem meine grauen Zellen aktivierte, ist die Aussage, dass im Schnitt jedes Unternehmen auf kununu 3 Bewertungen hat … das steht nicht Wort wörtlich so im Interview, lässt sich aber den angegebenen Zahlen entnehmen – aus meiner Perspektive ein Hebel, an dem ich ansetzen sollte: Mitarbeiter zu ermutigen, Bewertungen abzugeben.

Der zweite Post von saatkorn fasst die Studie von Dr. Christoph Beck und Gero Hesse zusammen mit dem Titel „Die größte empirische Studie für den Einsatz von Social Media für Personalmarketing und Recruiting liegt vor“. Die zentralen Ergebnisse – u.a. Social Media steckt definitiv noch in den Kinderschuhen – brachten mich sehr zum Nachdenken. Ist es so, dass die Zurückhaltung der Unternehmen ein Ausdruck von „steckt noch in den Kinderschuhen“ ist. Oder kristallisiert sich heraus, dass Social Media sich nicht als Corporate Employer Branding und Recruiting Tool eignet … das zukünftig die Aufgabe in das Managen von Mosaiken übergehen wird? (Mosaik im Sinne von: das Bild eines Arbeitgebers im Social Web setzt sich aus vielen „kleinen“ Stimmen einzelner Mitarbeiter zusammen).

Der nächste Beitrag scheint mir ein bisschen in Richtung „der Poken kommt zurück“ zu gehen … wer nicht mehr weiß, was ein Poken ist, bitte hier entlang. Alle anderen können sich direkt den Beitrag von Prospectiv ansehen mit dem Titel „Mobiles Kontakte knüpfen noch einfacher mit Xing Beam“. Ein meiner Meinung nach richtige Idee, aber eben bis dato zu zaghaft umgesetzt.

Der vorletzte Beitrag von heute fand sich auf dem PR-Blogger. Mit „Pinterest 1: Benutzung und Benefits für Unternehmen“ wird ein neues Social Network vorgestellt, welches erstmalig Fotos in den Vordergrund rückt. Dies kann, wie erwähnt, für das Employer Branding interessant sein, insbesondere da über Bilder gut Emotionen transportiert werden können.

Abschließend ein kleiner Hinweis auf eine nette Aktion „Fragen an Dr. Grube“ der Kommunikation, die Employer Branding Relevanz hat. Ich bin sehr gespannt, wie die Fragerunde abgehen wird.

 

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Suppen Report KW 03

Dienstag, Januar 24th, 2012

Christoph Fellinger (Beiersdorf AG) und Robindro Ullah (DB Services GmbH) auf dem promerit Neujahrsempfang

Müßte ich die dritte KW in einem Wort zusammenfassen, so würde ich den Begriff Networking wählen. Es war zwar nur eine Veranstaltung, die diese Wahl prägte, aber dies eben nachhaltig: der promerit Neujahrsempfang. Ein großer Teil der – ich nenne sie mal – allgemeinen Personalerszene war vor Ort und eben nicht nur der inner Circle der Suppe. Trotzdem freute es mich sehr Christoph Fellinger von Beiersdorf wiederzusehen, der seit kurzem die HR Bloggerszene mit „Recruiting Generation Y“ bereichert.

Wir starten mit dem Jahr 2020 und den Anforderungen an die zukünftigen Beschäftigten. Auf der Wollmilchsau gibt es zu diesem Thema eine kleine Zusammenfassung der IFTF (Institute for the future) Forschung, die doch ein paar aus meiner Sicht treffende Punkte hervorhebt. Die Frage von Tobias Kärcher am Ende des Posts möchte ich hier gern beantworten. Ja mir fehlt noch etwas bzw. es kommt mir nicht deutlich genug heraus. Die Anforderung Netzwerke zu managen und konstruktiv zu verbinden; für sich persönlich oder aber auch für größere Zusammenhänge.

Als nächstes gibt es zwei Posts von Henner Knabenreich. Der erste auf dem Personalmarketingzweinull Blog „Brauchen Unternehmen eigentlich wirklich Employer Branding?“ und der zweite – ein Interview mit Mark Poppenborg – auf seinem Knabenreich bloggt Blog.
Beide Posts gehören für mich irgendwie zusammen und wenn gleich der erste Beitrag auf dem PM2Null Blog scheinbar provokant gemeint ist, so muss ich sagen: Henner, recht haste. Den Employer Brand soll ja keiner bauen. Den soll der Personalmarketer/ Employer Branding Manager identifizieren und transportieren. Nun kann es natürlich vorkommen, dass einem der entdeckte Brand nicht gefällt. Die Lösung ist dann allerdings nicht, sich einen schicken Brand auszudenken, sondern an Stellhebeln wie Unternehmenskultur zu arbeiten.
Der zweite Post schlägt dann die Brücke zwischen den Themen Führung und Employer Branding, denn die Inhalte des Interviews sind aus meiner Sicht zu einem großen Teil Aufgabe einer guten Führungskraft. Diese wiederum benötigt die Unterstützung einer entsprechend aufgestellten Führungskräfteentwicklung, die zumindest in Ansätzen die Macht besitzt, Führungskräften von gestern Denkanstöße von morgen mitzugeben.

Zum Abschluss des heutigen Reports möchte ich Ihnen einen Beitrag von Spiegel Online ans Herz legen mit dem Titel „Warum soziale Netzwerke sich nicht durchsuchen lassen“. Die Ausführungen sind meiner Meinung nach insbesondere für das active sourcing von Interesse und sollten daher bei der Profilsuche im Netz mit einbezogen werden.

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Suppen Report KW 02

Montag, Januar 16th, 2012

Heute sind wir mal wieder auf der kurzen und prägnanten Seite. Ich selbst habe in der KW 02 ein paar sehr schöne Tage in Paris verbracht und dabei die deutsche Recruiting-/ Personalmarketingszene vernachlässigt. Auf einem meiner Spaziergänge durch die Stadt habe ich allerdings den geheimen Treffpunkt der französischen Recruiterszene entdecken können: Le Recrutement Cafe.

Neben solchen Fundstücken gab es aber eben doch zwei die ich in dieser Woche highlighten möchte.

Beginnen wir mit dem Recrutainment Blog und dem Beitrag „Warum Personalauswahl ein beidseitiger Prozess ist … Verschiedene Instrumente zur Verbesserung der Selbstauswahl“. Bevor in diesem Post detailliert auf das Tool Self-Assessment eingegangen wird (lesenswert), wird nochmals veranschaulicht, dass bei dem Thema Personalauswahl jeder Recruiter sich bewusst machen sollte, dass zuvor eine ganz andere Auswahl stattgefunden hat: die Arbeitgeberauswahl.

Der zweite Beitrag, den ich empfehlen möchte, war auf dem Prospective Blog zu lesen. Mit dem Titel „Social Interview: Das Vorstellungsgespräch 2.0 mittels Facebook Applikation“ verweisen die Schweizer auf einen sehr interessanten bis mutigen Case einer New Yorker Agentur, die via Facebook App die Freunde eines Bewerbers in den Bewerbungsprozess miteinbezogen haben. Den Ansatz kann ich nachvollziehen. Ob er aber sinnvoll ist (in dieser Form) und einen tatsächliche Informationsmehrwert bietet, wage ich zu bezweifeln.

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Suppen Report KW 01

Mittwoch, Januar 11th, 2012

Das neue Jahr ist sehr aufregend gestartet. Meine demnächst bald neue Funktion, der Umzug nach München und vor allem: jede Menge guter Beiträge … ich gebe zu, auch noch ein paar aus der KW 50.

Starten wir mit einem ausgezeichneten Employer Branding Recruiting Beispiel von IKEA Australien. Henner Knabenreich hat dem tollen Fundstück noch ein paar Zahlen hinzugefügt und ich muss sagen: Hut ab. Mir gefallen Personalmarketing/ Recruiting Aktivitäten, die insbesondere mit den Eigenheiten der Unternehmen arbeiten und eine unverwechselbare Handschrift tragen.

Das nächste Beispiel (von Penny) hat mehr etwas Witziges als etwas Beeindruckendes – trägt aber dennoch eine unverkennbare Handschrift. Sie finden es auf dem Blog von Jannis Tsalikis. Wenn ich die Penny Idee mal neben die IKEA Idee lege, scheint der Ansatz gar nicht so unähnlich – trotzdem war meine Reaktion eher ??? Aber wie so oft gehöre ich nicht der Zielgruppe an.

Neues Jahr, neuer Job, neues Hobby. Nachdem ich mein letztes Hobby just wieder zum Beruf machte, habe ich mich kurzerhand für ein neues “Hobby” entschieden: FKE (Führungskräfteentwicklung). Ich sehe einen großen Bedarf an Social Media und Kommunikations-/ Netzwerkkompetenz im mittleren Management. Da ausgerechnet dieser Teil eines Unternehmens einen sehr hohen Impact auf Unternehmenskultur und somit auch auf die Arbeitgebermarke hat, passt es auch ganz gut zum Employer Branding. Anbei ein ganz interessantes Interview mit Alexander Groth auf dem talential Blog zu Führungskräften und Changemanagement.

Als nächstes werfen wir einen Blick auf google+. In meiner Wahrnehmung scheint google+ Gas zu geben, allerdings auf eine eher zurückhaltende leise Art. Auf dem Prospectiv Blog gab es hierzu ein paar lesenswerte Zahlen und Fakten.

Für manche ist es vielleicht schon fast langweilig, aber ich freue mich immer wieder darüber. Ein Dank an Jo Diercks, der das neue Jahr direkt mal mit den Twittercharts einläutet. Wirklich interessant – wie er schreibt – ist die Entwicklung des Thyssen Krupp Accounts. Es könnte eine Art Marktsättigung erfolgt sein. Mit einer Quitter Analyse kann man evtl. etwas Licht ins Dunkel bringen.

Man bekommt ja nicht immer alles mit und das muss ja auch gar nicht sein. Dafür gibt es ja z.B. t3n.de, die netter Weise die größten Shitstorms 2011 aufgelistet haben. Einfach lesen, lernen und ein bisschen amüsieren.

Als kleiner Mathematiker neige ich hin und wieder dazu mir Statistiken zu Gemüte zu führen – gern zum Thema Social Media. Daher freute es mich umso mehr, dass zu Jahresbeginn eben solch ein Blog online ging, der die Statistiksucht befriedigen wird. Auf www.socialmediastatistik.de werden zukünftig Zahlen, Daten, Fakten zu Social Media gesammelt – ein Eldorado für zukünftige Abschlussarbeiten. Vielen Dank @Nico für die coole Idee.

Eine absolute Lesepflicht ist der Beitrag von Thomas Hutter mit dem Titel „Facebook: der Unterschied zwischen EdgeRank und GraphRank“. Ich halte das Verstehen und das Wissen um diese Werte für sehr wichtig. Admins von Karriere Fanpages sollten sich damit auseinander setzen – mein persönliches Gefühl ist, dass es hier ebenso wie bei den FK einen Bedarf gibt -, aber insbesondere auch diejenigen in einem Unternehmen, die sich mit der Social Media Personalmarketingstrategie auseinandersetzen dürfen.

Abschließen möchte ich den heutigen Report mit einem Beitrag auf dem PR- Blogger: „Enterprise 2.0: Viele reden davon – wenige tun es auch“, der gleich zu Beginn des Jahres erschienen war. Einerseits muss ich zugeben, dass dies auch in meiner Wahrnehmung so ist, aber auf der anderen Seite sollte man den Unternehmen noch Zeit geben. Ich denke viele bewegen sich in die richtige Richtung. Einige bringen dabei mehr PS auf die Straße andere eben weniger. Diejenigen, die auf dieser Autobahn versuchen zu parken oder gar den Rückwärtsgang einzulegen, werden sich vermutlich bald im Graben wiederfinden.

 

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Back to the roots

Mittwoch, Januar 4th, 2012

Es sind nun bereits mehr als 2 Jahre vergangen, seit dem ich beruflich gesehen dem Thema Employer Branding/ Recruiting den Rücken zugekehrt habe. Während dieser Zeit habe ich mich einem anderen sehr wichtigen Thema gewidmet: der Beschäftigungssicherung im Alter. Der rote Faden in meinem Lebenslauf hatte sich bereits nach dem Wechsel von der Mathematik zum Personal leicht verflüchtigt, so dass dieses völlig neue Thema im Grunde sehr gut passte. In den zwei Jahren ZusatzServices hat sich sehr viel bewegt. Meine Abteilung konnte ich zu einer Personalstärke von knapp 200 Mitarbeitern ausbauen und wir durften sogar internationales Parkett (AARP Award) betreten, denn das Thema „steigendes Alter der Beschäftigten“ bewegt nicht nur die Deutsche Bahn sondern die ganze Welt.

Aber der Titel des Posts ist nicht umsonst so gewählt – nein ich begebe mich nicht wieder zurück zur Mathematik. Ich werde mich 2012 neuen Herausforderungen in der Personalgewinnung stellen und zunächst parallel zur Leitung der Geschäftseinheit ZusatzServices eins von mehreren neuen Rekrutierungszentren aufbauen. Damit das nicht langweilig wird, werde ich mich dem Bereich Süd (Bayern) mit Hauptsitz München widmen.

Wie sagte mal ein schlauer Mann:

Um besser zu werden, bedarf es besserer Gegner.

Der bayrische Arbeitsmarkt ist – denke ich – ausreichend hart umkämpft.

In den kommenden Wochen werde ich sicherlich häufiger vom Aufbau berichten und neue Mitarbeiter suchen, die Lust haben, mit mir Unmögliches zu vollbringen.
Sollten bei Ihnen ein klein wenig das Interesse geweckt worden sein, können Sie sich unter www.deutschebahn.com/karriere die Stellenausschreibungen einmal ansehen:

Über zahlreiche Rückmeldungen und Interessierte würde ich mich freuen, wobei – wie gesagt – in den kommenden Wochen noch etliche Insights zu erwarten sind, die einem die Entscheidung mit mir zu arbeiten (oder auch nicht), ggf. erleichtern oder erschweren werden. Gern können Sie mich bei Fragen auch direkt kontaktieren! robindro(dot)ullah(at)deutschebahn(dot)com

Bis dahin wünsche ich allen ein frohes neues Jahr!

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