Archive for März, 2012

Suppen Report KW 12 + 13

Freitag, März 30th, 2012

Wie immer ist viel zu tun, aber nun zum Wochenende anbei der Überblick über die vergangenen zwei Wochen. Beginnen wir mit Careerloft – einem neuen Karrierenetzwerk aus der Feder von Gero Hesse. Das Gesamtkonzept stellt eine Plattform dar, die – wenn ich das richtig Überblicke – ein innovativen Mix an Kommunikations- und Begegnungskanälen bietet. Aber lesen Sie selbst: zum Kickoff gab es einen erklärenden Artikel auf saatkorn und parallel ein Interview mit Gero Hesse auf dem Recrutainmentblog. Einen weiterer Bericht zu careerloft war auf dem Personalmarketingblogzu lesen.

Da wir gerade schon bei saatkorn sind, möchte ich Ihnen noch die Berichte über den ersten und den zweiten Tag des Recruiting Convents 2012 ans Herz legen– für alle die so wie ich auch nicht dabei sein konnten, gibt Gero Hesse einen wunderbaren Überblick. Es gab wohl spannende und weniger spannende Sessions. Meine Aufmerksamkeit erregte insbesondere ein Vortrag mit dem Titel „Die Kraft der Rhetorik – auch beim Elevator-Pitch in Sekundenschnelle überzeugen“ von René Borbonus. Diese Fähigkeit sollte der Recruiter/ Personaler von morgen auf jeden Fall im Köfferchen haben, denn wir brauchen zunehmend mehr Aushängeschilder oder mit den Worten von Constanze Buchheim von i-potentials gesprochen: Celebrity Personaler.   

Seit einigen Wochen spricht man im Zusammenhang mit Facebook oftmals nur noch über die Chronik. Lutz Altmann hat mal die schnellen der Personalerbrange zusammengefasst. Auf dem Personalmarketingblog können Sie also wunderbare Beispiele begutachten, wie die neuen Fanpages im Karrierekontext aussehen können. 

Zum Schluss der Woche wieder etwas – ich nenne es mal Kreatives. Die Idee, die hinter dem BMW Rap steckte und steckt, hat mir sehr gut gefallen, wenn gleich die kommunikative Umsetzung sehr zu wünschen übrig lies. Heute verlinke ich auf den neuen Edeka Praktikanten Rap, der scheinbar in dieselbe Kerbe schlägt. Ich persönlich würde bei dem Video jetzt nicht unbedingt abhotten, aber eine Zielgruppe wird sich schon finden. Wie gesagt, die Idee finde ich grundsätzlich sehr gut! Und sollte das Video tatsächlich inkl. Idee aus der Feder der Azubis sein, dann finde ich es klasse, dass die Edekaner so hinter ihrem Unternehmen stehen. Für die Personaler bei Edeka aber mal der dezente Hinweis: aus Fehlern anderer Unternehmen darf man gern lernen! Stichwort: BMW und Storytelling!

 

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Future Leadership Camp 2012 – ein Rückblick

Freitag, März 23rd, 2012

Ich weiss nicht warum, aber bei dem Bild muss ich an verstaubte Führungskräfte denken ...

Drei Tage lang hatte ich das Vergnügen, mit Quer- und Vordenkern das Thema Future Leadership zu diskutieren. Es war sehr bereichernd und ich muss sagen, dass die Örtlichkeit – Schlossgut Groß Schwansee – ebenfalls seinen Teil dazu beigetragen hat. Der erste Tag begann mit einem für mich sehr inspirierenden Vortrag von Nils Pfläging. Meine erste Assoziation mit Future Leadership war die Weiterentwicklung der teilweise recht rudimentären Medien- und Kommunikationskompetenzen der heutigen Führungskräfte. Nils spannte jedoch einen ganz anderen Bogen auf, der, in meinen einfachen Worten formuliert, die Führungskraft zum Dienstleister der Mitarbeiter macht. Der Mitarbeiter als Mitdenker und Gestalter – die Führungskraft als Coach, Treiber und der-/ diejenige, der/die dafür verantwortlich ist, dem Mitarbeiter eine optimale Arbeitsumgebung und Atmosphäre zu schaffen. Am zweiten Tag ging es dann ähnlich spannend weiter. Benno Löffler stellte das neue Vergütungssystem der V und S vor. Weg vom veralteten Boni System hatte er seine Firma in das Zeitalter der selbstbestimmten Gehälter geführt. Klingt erstmal etwas unglaubwürdig und vor allem teuer, stellte sich dann aber für dieses Beispiel als gute Entscheidung dar. Am dritten Tag war ich dann an der Reihe, Impulse in Richtung Motivation und neue Medien in der Führung zu geben. Überspitzt dargestellt: was taugt eine Führungskraft, die es nicht mehr schafft, sich ihren Mitarbeitern mitzuteilen geschweige denn, sie zu verstehen. Wichtig war mir aber auch, das Thema der älteren Beschäftigten darzustellen, von denen wir zukünftig eher mehr als weniger haben werden. Future Leader müssen auch diese abholen und mitnehmen können. Nach den Impulsvorträgen gab es jeweils OpenSpace Sessions, die ein sehr weites Spektrum an Führungsthemen abdeckten. Einen besonderen Mehrwert boten die sehr unterschiedlichen teilnehmenden Firmen. Angefangen beim Ein-Mann-Betrieb und StartUp ging es bis zu Kolossen wie der Deutschen Bahn mit ihren knapp 300.000 Mitarbeitern. Hieraus resultierten viele verschiedene Blickwinkel, die mir doch das eine oder andere Mal die Augen öffneten. Ohne das ich es ansprechen musste, kam am letzten Tag mein Standardthema auf: Employer Branding und die Rolle der Führungskraft in der Arbeitgeberwelt. Nicht viele beteiligten sich an dieser Diskussionsrunde, aber die Anwesenden machten deutlich, dass hier ein nicht zu leugnender Link ist, für den die Führungskräfte Verantwortung übernehmen müssen. In Summe war es ein gewagtes Format. Neben den Impulsen war die Veranstaltung im OpenSpace Ansatz designed, welcher allerdings sehr positiv verlief. Klar: Optimierungspotential war vorhanden – schließlich fand das Camp zum ersten Mal statt, aber ich freue mich bereits heute auf das nächste Camp. Abschließend möchte ich daher den Initiatoren und Organisatoren Intrinsify!me  und PersonalInform danken.

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Future Leadership Camp 2012 – der Pre-Post

Dienstag, März 20th, 2012

 

Schloßgut Groß Schwansee

Schloßgut Groß Schwansee

 

Meiner Meinung nach trägt die Führungskultur eines Unternehmens erheblich zur Arbeitgeberattraktivität bei. Gute Führungskräfte können in diesem Zusammenhang unbezahlbar sein und Mitarbeiter nicht nur motivieren sondern auch langfristig binden. Hinzu kommt, dass die kommenden Generationen – zumindest in meiner Wahrnehmung – veränderte Ansprüche an Führung haben, die eine stärkere soziale Komponente verlangen und sich klar von den alten Mechanismen des Führens durch Angst distanzieren.
Ich bin gespannt auf die Impulse, die ich auf dem Future Leadership Camp einsammeln werde und bereits beim gestrigen Eröffnungsvortrag von Nils Pfläging eingesammelt habe.

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Suppen Report KW 09+10+11

Montag, März 19th, 2012

Also diesmal hatte ich doch eine etwas längere Pause. Der Urlaub hat aber auch gut getan, wenn gleich Wintersport nur semi erholsam ist. Während der vergangenen 3 Wochen ist aber eine Menge geschehen und dass nicht nur Online. So fand das erste HR BarCamp in Berlin statt, welches ich leider verpasst habe. Von meiner Seite aus durfte ich in einigen DGFP Erfa Gruppen präsentieren und mir dort auch neue Anregungen mitnehmen.

Ich beginne den Report klassisch mit der Pflichtlektüre des regelmäßigen Twitterrankings von Jo Diercks auf dem Recrutainment Blog. Den von Jo beschriebenen Aufstieg in die Champions League schaffen wir mit @DBKarriere hoffentlich bald und mein kleines persönliches Ziel wäre es ja, so langsam den Marketing-/ Produktkanälen auf die Pelle zu rücken. Spannend ist in diesem Zusammenhang auch der nachgeschobene Beitrag zu den Aktivitäten der einzelnen Accounts. Die ggf. aufkommende Vermutung, dass Aktivität = viele Tweets = Wachstum = Erfolg bedeutet, möchte ich direkt ersticken; ebenso wie die Vermutung, eine wachsende Anzahl an gefollowten Accounts sei ein Zeichen fürs Mitlesen. Hierzu sehe ich viel zu viele Accounts, die den Refollow Effekt ausnutzen wollen. Des Weiteren kann die Zahl an sich nichts über das ggf. stattfindende Durchtauschen von Accounts aussagen. Übertrieben gesagt: wenn ich als Unternehmen für mich festlege, dass 260 Accounts die maximale Anzahl an Accounts ist, die ich mir zutraue mitzulesen, kann ich die wöchentlich komplett durchtauschen, ohne die absolute Zahl zu verändern.

Auf dem PR-Blogger gab´s einen kleinen Bericht zum Thema Praktikum zu lesen mit dem Titel „Der Einfluss von Praktikanten auf Employer Branding“. Mit der Einschätzung gehe ich voll mit. Insbesondere da ich bereits heute der Meinung bin, dass Bewertungsportale grundsätzlich an Bedeutung zunehmen werden, und im speziellen Fall des Praktikums aktuell schon beachtliche PS auf die Straße gebracht werden. MeinPraktikum.de spricht eine online affine Zielgruppe an, die während des Studiums innerhalb kürzester Zeit oft mehrere Arbeitgeber durchlebt. Daher gibt’s von meiner Seite ein fettes Plus bei Relevanz von Praktika für´s Employer Branding.

Bei Facebook waren auch wieder die Mainzelmännchen am Werk und haben uns die neue Chronik beschert. Hierzu möchte ich auf verschiedene Blogposts verweisen, die mir in diesem Zusammenhang als lesenswert erscheinen. Hierunter Fallen der Beitrag „Social Media Personalmarketing – Karriere-Pages im Februar 2012 – Welche Auswirkung hat die Chronik?“ auf dem Personalmarketing2Null Blog.

Einen Kurzüberblick fand man auch auf dem Personalmarketingblog, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Ebenfalls sehr lesenswert sind die Beiträge von Thomas Hutter (Facebook Timelinechronik für Facebookseiten kommt, Facebook Timeline für Unternehmen – die neuen Facebookseiten sind da, Facebook: die Timelinechronik kommt für alle! Bitte keine Panik – ein paar wichtigeInfos), den ich gern denjenigen ans Herz legen möchte, die etwas tiefer in das Thema einsteigen wollen.

Auch in diesem Jahr wird es wieder die SMPC geben und das erfolgreich eingeführten Titel des Social Media Personalmarketing Innovators 2012. Letztes Jahr habe ich das Event verpasst, aber in diesem Jahr werde ich dabei sein und selbstverständlich berichten!

Und da war es wieder – mein externes Gedächtnis. Der Beitrag auf dem Newcruiting Blog erinnerte mich an die Hamburger SMRC, auf der das Thema Storytelling diskutiert wurde (der Diskussion konnte ich leider nicht live folgen sondern nur via Twitter). Nun war es erneut Thema auf dem HR BarCamp (Rückblicke hierzu finden Sie auf metaHR und Wollmilchsau  ). Die Aufbereitung auf Newrecruiting finde ich persönlich sehr gelungen und verdeutlicht die Notwendigkeit dieser Kompetenz bei unseren zukünftigen Recruitern. Ich möchte allerdings noch einen etwas schwerfälligeren Begriff erklärend hinzufügen – nämlich den des Storyidentifying. Für mich ist es insbesondere wichtig, dass Recruiter die erzählbaren Geschichten entdecken. Die kleinen Juwelen des Unternehmens, die teilweise unter großen PR-Sprechblasen verstecken. Mir ist es wichtig, dass der Spürsinn entwickelt wird.

Abschließen möchte ich den heutigen Report mit dem Hinweis auf das Grey Interview auf Saatkorn, welches mir sehr gut gefallen hat. Einfach lesen und sich anschließend mal Pinterest zu Gemüte führen!

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Tag 34 – Das Dream Team Part Two

Montag, März 5th, 2012

Für einen Arbeitsvertrag braucht man meist zwei Parteien und nur weil die eine JA gesagt hat, heißt das noch lange nicht, dass auch ein Arbeitsverhältnis zustande kommt. Früher waren es ggf. eher mal die Unternehmen, die NEIN gesagt haben, heute ist es wohl eher der Bewerber, der sich von mehreren Angeboten das Beste heraussucht. Ich bin froh, sagen zu können, dass ich mein Team zusammen habe und nun alle ab dem 01.04. an Board sein werden. Das Team besteht quasi ausschließlich aus Externen – lediglich zwei bringen sozusagen Bahnerfahrung mit. D.h. ab April wird erstmal ordentlich geschult und nicht nur Bahnwissen vermittelt sondern auch die Basis für den Recruiter 2.0 gelegt. Es ist ein wirklich prickelndes Gefühl ein gesamtes Team auf die Zukunft auszurichten und auf die Herausforderungen im Recruiting explizit vorbereiten zu können. Da fallen mir neben den gängigen Schlagworten wie Social Media, Kommunikation und Netzwerkkompetenz vor allem Dinge wie Storytelling/ Storyidentifying Kompetenz und CelebRecruiter Potential ein. Das dazu passende Schulungskonzept schreibe ich gerade und wenn´s anschlägt, wird natürlich hier auf meinem Blog darüber berichtet.

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Suppen Report KW 08

Donnerstag, März 1st, 2012
Ich bin mal wieder in Verzug geraten. Man möge es mir nachsehen. Der Aufbau der neuen Abteilung und parallel die Übergabe des alten Bereichs an meine Nachfolge lässt aktuell nur wenig Raum für Spielereien. Nichtsdestotrotz gab’s gerade in der vergangenen Woche wieder ein paar sehr lesenswerte Beiträge im Suppenumfeld. 
Starten wir mit einem Artikel auf saatkorn , der an dem kürzlich vorgestellten Pinterest Artikel von Wollmilchsau quasi anschließt. Gero Hesse hat ein paar weitere Beispiele aufgezeigt und vor allem ein paar sehr nette Infographiken gepinnt. Das Netzwerk an sich macht auch mir Freude, aber das wird wohl nicht für jeden gelten. Fakt ist, dass hier – wie Gero schreibt – ein neues Spielzeug der Personalmarketeers geschaffen wurde und nun der Run auf die Anwendungsfälle startet. Letzteres ist in keinster negativ gemeint, denn ich sehe definitiv Potential in einem Bild basierten Netzwerk. Getreu nach dem Motto: ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. 
 
Etwas zum Schmunzeln gab es auf dem Recrutainmentblog am vergangenen Wochenende. Die von Jo Diercks vorgestellte Stellenanzeige der Kanzlei Oberthür und Partner  ist wirklich gut. Ich mag diesen Humor und ein ganz spezielles “mal anders sein”. Von der offenen und humorvollen Art kann sich so manch ein Unternehmen eine Scheibe abschneiden.
Wo war ich bloß die vergangenen zwei Wochen. Der nächste Beitrag – ebenfalls auf dem Recrutainmentblog – machte mir deutlich, dass ich definitiv etwas verpasst habe und zwar um genau zu sein in Hamburg. Jo’s Bericht über die Online Marketing Rockstars zeigt mal wieder Eindrucksvoll, dass es sich lohnt, die Suppe hin und wieder zu verlassen, um neuen Input zu bekommen und Know-How abzuschöpfen. Interessanter Weise trägt der Begriff “Personalmarketing” ja das Wort Marketing in sich, was die Vermutung nahelegt, dass man eben auch eine ganze Portion Marketing Know-How benötigt. Also Jo: vielen Dank für den Blick über den Suppen- Tellerrand und den Reminder!
 
Eins meiner Lieblingsthemen ist das Mobile Recruiting. Seit 2007 verfolge ich diesen Ansatz und warte quasi täglich darauf, dass endlich der Tipping Point erreicht wird, an dem ausreichend Bewerber ein Smartphone mit entsprechender Vertragsausstattung besitzen. Nicht zuletzt getrieben durch die Tablet Bewegung nimmt Mobile in letzter Zeit ordentlich Fahrt auf. Dies hat ebenfalls Prospective erkannt und direkt in einer mobilen Stellenanzeigenvariante umgesetzt. Ich bin gespannt und warte auf die ersten Zahlen, Daten und Fakten bzgl. der Nutzung. 
 
Den Personalmarketingblog habe ich zugegebener Maßen in den letzten Wochen ein wenig vernachlässigt. Da werde ich den kommenden Tage mal ein bisschen stöbern. Einen Artikel, den ich als sehr lesenswert empfand, möchte ich aber schon heute platzieren – wenn gleich die Erscheinung nicht in die KW 08 fiel. Der Beitrag von Lutz Altmann “Gibt es überhaupt neue Trends im Recruiting” fasst wunderbar das diesjährige Monster Symposium zusammen und die Studie der Recruiting Trends 2012 der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Viel Spaß beim Lesen.
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