Archive for Mai, 2012

Suppen Report KW 21

Mittwoch, Mai 30th, 2012

Die Pfingsttage waren eine wunderbare Erholung, zumal sich das Wetter von seiner besten Seite zeigte. So wie es scheint, wird die nun folgende Woche auch schön und so freue ich mich schon sehr auf die Social Media Personalmarketing Conference Exklusivauf der Burg Hemmersbach.

Den Wochenrückblick starten wir mit Otto, Recrutainment und Jo´s Fundstücken. Nachdem BMW die ersten Schritte im Bereich Augmented Reality Stellenanzeige gegangen war, folgt nun das zweite Unternehmen: Otto. Eine wunderbare Idee, die in Print schriftlich begonnene Geschichte im Social Web fortzusetzen. Aus meiner Sicht wieder ein gelungenes Beispiel dafür, dass auch in Zukunft Print nicht unbedingt tot sein muss, sondern lediglich die richtigen Ansätze und Verknüpfungen mit der digitalen Welt und den Anforderungen des Marktes gefunden werden müssen.

Bei unserem Freund der Arbeitgebermarke ging es um die eigentlichen Herausforderungen von Social Media im Recruiting. Die aufgeführten Punkte treffen, denke ich, den Nagel auf den Kopf. Wenn ich mir die HR Gemeinde so ansehe, sehe ich die größten Herausforderungen in den ersten beiden Punkten: Transparenz und 24/7 Kommunikation. Die schnelle Veränderung innerhalb der Social Media Kanäle halte ich gar nicht für so kritisch. Es ist gut, wenn man als HRler auf dem Laufenden ist, aber die FB Karriereseite abzuschalten, weil Pinterest gerade boomt, ist sicherlich nicht der richtige Weg.
Weitere Herausforderungen sehe ich im Netzwerkknowhow. Die HRler müssen sich immer besser in „welche Sprachen spricht man auf den für uns relevanten Netzwerken (Beispiel #Tag – verwendet man auf Twitter aber nicht auf FB) und welche Mechanismen sind für mich wichtig (wie löse ich virale Effekte aus, welche Bedeutung hat beispielsweise ein EdgeRank)” auskennen. Hier laufen wir in einen Bereich, in dem man tatsächlich zunehmend mehr von Recruiter-Spezialisten-Know-How sprechen kann, welches nicht dadurch entsteht, dass man privat einen Facebook Account besitzt.

Zum Abschluss, weil es doch immer wieder schön zu lesen ist, ein Beitrag auf dem Personalmarketing2Null Blog von Henner Knabenreich. „12 Dinge, die Sie beachten sollten, wenn Sie eine Ausbildungs- oder Karriere-Fanpage auf Facebook planen” ist ein Beitrag den ich nicht nur den Planern empfehle – also denjenigen, die noch ne FB Fanpage planen -, sondern auch denjenigen, die bereits eine FB Seite umgesetzt haben und noch nicht wirklich mit dem Effekt zufrieden sind. Viel Spaß beim Lesen!

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Mitten drin, statt nur dabei – bonding Camp 2012

Mittwoch, Mai 23rd, 2012

Wie mittlerweile jedes Jahr fahre ich über Himmelfahrt zum legendären bonding Camp. Begonnen hatte diese Tradition 2008 im Rahmen meiner damaligen Tätigkeit als Verantwortlicher für das konzernweite Hochschulmarketing. Dann folgten mit 2010 und 2011 zwei Jahre, in denen ich teilnahm, da ich das Camp für die beste Employer Branding und Recruiting Gelegenheit des Jahres im Bereich Hochschüler (Ingenieure) halte. Dies entsprach zwar damals nicht meiner Funktion im Konzern, aber gerade die Teilnahme an bonding Veranstaltungen bedarf meiner Meinung nach einer gewissen Nachhaltigkeit – und Personalgewinnung ist btw auch Führungsaufgabe.

Am vergangenen Wochenende war ich nun in meiner aktuellen Funktion als Leiter Personalmarketing und Recruiting Region Süd von Donnerstag bis Samstag in Hormersdorf – zwei von meinen Recruitern im Schlepptau. In der Regel führen wir im Rahmen des Camps einen Vortrag oder einen Workshop durch – in diesem Jahr gab es erstmalig beides. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, der wirkliche Mehrwert für uns als Unternehmen ergab und ergibt sich aus den Gesprächen und dem „Dabei sein”. Man bekommt ganz anderes Feedback von Seiten der Studierenden und erhält ganz andere Eindrücke und Einblicke.
Das bonding Camp ist an sich eine geschlossene Veranstaltung der Studenteninitiative. Jährlich treffen sich die Mitglieder zur Delegiertenversammlung, zum Networken und zum Austauschen. Die Teilnehmerzahl schwankt zwischen 200 bis 400 Studierenden und Alumni. Das wir jedes Jahr teilnehmen dürfen, ist großartig und war den Privilegien unseres Förderkreisstatus zu verdanken.
Das Camp führt mir immer wieder sehr anschaulich vor Augen, was Social Media niemals ersetzen wird: reale Eindrücke, Gespräche, f2f Interaktion! Es sind oftmals die kleinen Dinge, die man mitbekommt, die dann große Ideen auslösen. Aber vor allem erreicht man ein Gesprächslevel, dass so auf keiner Jobmesse möglich gewesen wäre. All die Show, die man als Unternehmen dann doch hier und da abzieht, entfällt auf dem Camp und man spricht Tacheles.

Alles in Allem war es wieder eine gelungene Veranstaltung!

PS: Liebe bondings – sollte das jemand lesen,
vielen Dank, dass wir jedes Jahr auf dem Camp akzeptiert werden. Ich freue mich schon auf das JubiläumsCamp und möchte euch gern mitgeben,

dass wir dann den Stafetten-Titel holen werden ;-) .

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Suppen Report KW 18 + 19 + 20

Montag, Mai 21st, 2012

Zeitmangel ist das Wort, welches derzeit meinen Alltag bestimmt. Verschiedenste Theorien habe ich schon in meinem Kopf hin und her gewälzt, wie man wohl aus dem Tag noch ein paar mehr Stunden herausholen könnte. Leider ohne Erfolg …

Trotzdem wollen wir heute mal sehen, was in der Suppe so los war, und beginnen mit einem Beitrag von Henner Knabenreich, bei dem ich nicht so ganz sicher war, ob der wirklich ernst gemeint ist. An sich eine coole Idee – die Social Media Personalmarketing Online Recruiting Fachzeitschrift – und mich persönlich würde die Umsetzung freuen, aber ich würde dem Henner auch zutrauen, dass das ein Scherz ist. Der Argumentation kann ich gut folgen und stimme dem auch zu. Hinzu kommt die Papiergläubigkeit einiger Personalentscheider – nur was gedruckt ist, ist auch was wert.

Die zweite Beitragsempfehlung stammte ebenfalls aus der Feder von Henner Knabenreich. „Warum Sie von Gewinnspielen auf Facebook Karriereseiten besser die Finger lassen sollten” traf inhaltlich genau meinen Geschmack und meine Meinung. Der Beitrag ist nicht nur unterhaltsam, sondern trägt sehr gute Tipps in sich.

Auf dem Personalmarketingblog gab es einen schönen Hinweis auf das bevorstehende Social Media Recruiting Summit 2012 in Wiesbaden, auf dem ich als Referent ebenfalls meinen Senf dazugeben darf. Ich freue mich auf rege Diskussionen und spannende Beiträge.

Thema meines letzten Posts war der in aller Munde liegende Begriff „Storytelling”. Hierzu war ein klasse Beitrag auf dem PR-Bloggerzu lesen, der Storytelling im Kontext Facebook-Timeline betrachtet. Wunderbare Beispiele illustrieren anschaulich, mit welcher Kreativität man sich der Timeline annehmen kann.

Ebenso wie das Storytelling beschäftigt mich derzeit auch das Thema Bilder (u.a. Pinterest) sehr stark, da ich der Meinung bin, dass man ein großes Mehr an Emotionen und auch Informationen mit einem Bild transportieren kann im Vergleich zu einem Text. Auch bei diesem Thema wurde ich auf dem PR-Blogger fündig und muss sagen, dass mir das Wording „der Trend zur Bildlichkeit” sehr gefällt. Das der Trend vorhanden ist, kann man nicht mehr leugnen. Spannend allerdings die Frage, warum dieser Trend erst jetzt aufkam. Hierfür findet der Beitrag gute Antworten.

Zum Abschluss gibt’s noch ne schöne Idee von saatkorn. Die Klassiker der Employer Branding Videos starteten letzte Woche mit dem Axel Springer Vorstandsmeeting Video. So was gucke ich mir immer wieder gern an.

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Storytelling – und worüber?

Dienstag, Mai 8th, 2012

Das Thema „Storytelling“ schwebt nun schon seit einigen Monaten im Recruiting Universum herum und Asche über mein Haupt – ich wollte mich der Disziplin schon im vergangenen Jahr angenommen haben. Mittlerweile findet man doch einige Blogposts zu dem Thema. Die Disziplin wird als ein aufstrebendes neues Tool in der Recruiterwerkzeugkiste angepriesen und ich muss sagen, wenn Recruiter dieses beherrschen, halte ich es für recht mächtig. Was man sich darunter vorzustellen hat, kann man sich gut im Post „Storytelling: erzählen Sie mehr Geschichten“ auf Karrierebibel erlesen.  Ein Praxisbeispiel, welches mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, war vor über einem Monat auf der Wollmilchsau zu lesen.
Wie bereits erwähnt, messe ich dem Storytelling eine große Bedeutung zu. Doch ich denke ebenfalls, dass es ggf. noch wichtiger sein wird, die Geschichten eines Unternehmens zu entdecken. Dass man die Erfolgsgeschichte eines gesamten Unternehmens toll verpackt und den Bewerbern präsentiert, ist die eine Seite. Das man aber die vielen kleinen Diamanten des Unternehmens entdeckt, dass ist meiner Meinung nach die herausfordernde andere Seite. Als Recruiter benötigt man zukünftig – eigentlich am besten schon gestern – ein Auge für erzählenswerte Geschichten und Momente. Was interessiert welche Zielgruppe, wo finde ich diese Geschichten im Unternehmen etc. Im Grunde kommt es der Suche nach dem goldenen Tweet nahe. Welcher Inhalt hat das Potential zichfach geretweetet zu werden; welche Momente haben Erzählpotential? Hierin den Recruiter 2.0 zu schulen und ihm die entsprechende Netzwerkkompetenz an die Hand zu geben (d.h. welche Inhalte eignen sich für welches Netzwerk – in welcher Sprache), darin sehe ich heute noch eine kleine Herausforderung, die sich in meinem Team aber bereits sehr positiv entwickelt.

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Suppen Report KW 16 + 17

Mittwoch, Mai 2nd, 2012

Die Wochen fliegen wieder nur so an mir vorbei. Der Aufbau in München schreitet in großen Schritten voran und das Team ist mittlerweile wirklich auf dem besten Weg zum Recruitment 2.0. Aber wir wollen die Suppe nicht vergessen und auch wenn ich sie derzeit vernachlässige, so findet man dennoch sehr gute Beiträge, die man nicht verpassen sollte. So auch wieder von der Wollmilchsau mit dem Titel „Corporate-Blog oder Facebook-Fanpage“. Die Abwägungen zwischen den beiden Formaten würde ich sofort unterschreiben. Allerdings muss ich sagen, dass aus meiner Sicht sowohl das eine oder auch andere Format zumindest im Recruiting Kontext Sinn machen kann. Je nach Inhalten und Zielgruppen könnte man in einer gesamthaften Social Media Strategie von den Vorteilen beider Kanäle profitieren.

Einen Bericht, der in eine ähnliche Stoßrichtung geht, war auf dem Personalmarketingblog zu lesen. Unter dem Titel „Social Media = Facebook?“ finden Sie eine gute Auflistung der Vor- und Nachteile einer Karrierepräsenz auf Facebook.  Facebook hatte in den letzten Tagen wieder eine recht hohe Präsenz, so dass auch der nachfolgende Artikel sich mit eben diesem Netzwerk befasst.

Interessant an dem Beitrag von Prospective ist aber, dass hier mal eine andere Seite beleuchtet wird. Hinter dem Titel „Facebook während der Arbeitszeit: Facebook & Co. helfen Stress abzubauen und die Produktivität zu steigern“ verbirgt sich der Hinweis auf eine sehr spannende Infographik. Ein erster Schritt in die richtige Richtung (meine persönliche Meinung) – Social Networks „gesellschaftsfähig“ (auch am Arbeitsplatz) zu machen. Der eine liest die Zeitung in der Pause, der andere seine Netzwerke. 

Zum Thema Azubimarketing möchte ich gern auf ein Interview mit Kununu auf dem PR-Blogger verweisen, welches nochmals die Social Media Affinität von Schülern unterstreicht. Natürlich sollte man nicht die Multiplikatoren (Eltern, Lehrer) vergessen, aber letztlich sind Schüler heute schon dort, wo morgen alle sein werden. 

Eine Auflistung von Mobile Recruiting Tools konnte man auf dem Personalmarketingblog entdecken. Neben den gängigen LBS wird noch der QR Code gelistet. Der Vollständigkeit halber würde ich für das lokale Employer Branding noch Bluetooth Marketing hinzufügen und das Thema Augmented Reality, sollte auch nicht vergessen werden … siehe BMW Stellenanzeige. Wenn man noch ein bisschen weiter denkt und auch einmal Richtung Pinterest schielt, wird es bald noch ein paar weitere spannende mobile Anwendungen geben.

Zum gleichen Thema – aber anders gedacht – ein wunderschöner Beitrag auf dem Recrutainmentblog, der mich zum Schmunzeln brachte. Mobile Recruiting mal richtig mobil – ein Fundstück eben.

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