Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Einsam unter Vielen

Montag, März 11th, 2013
Tanzen

Das Leben ist wild und man kann es nicht kontrollieren. Probiere darauf zu tanzen.

Das Gen Y Feeling hat man vermutlich nicht so oft, wenn man aus der Gen Xer Richtung kommt. Man mutmaßt, wie das wohl ist, wenn die neuen digitalen Generationen auf verstaubte Akten treffen, aber so richtig erlebt, haben wir Suppenschwimmer (frei übersetzt: Personaler, die zwischen den Generationen sitzen), dass wohl noch nicht. Unabhängig vom Alter gehöre ich selbst auch der Gruppe an, die zwischen den Welten steht. In der einen groß geworden und dann doch in die andere verliebt. Man ist mittlerweile in beiden ein bisschen Zuhause.

Vor zwei Wochen nun war ich mal wieder auf einer Konferenz – keine, die man kennen müßte. Der Inhalt war Top und die Konferenz war damit super. Darum soll es in meiner kleinen Geschichte auch nicht gehen. Vielmehr möchte ich das Gefühl beschreiben, ja fast ein Unverständnis, mit dem ich diese Konferenz durchlebte.

Ca. 100 Menschen in einem Saal – spannende Themen – ein Top Referent – das war das Setting. Mir war es zu Beginn gar nicht so ins Auge gefallen, dass es eine Kommunikationsdimension weniger gab, als ich es nun mittlerweile durch verschiedene Social Media lastige Konferenzen gewohnt war. Ob Twitterwallr oder grundsätzlich der parallele Austausch über soziale Netzwerkstrukturen, beides war nicht vorgesehen. Solange noch alle eintrudelten und bei einer kommunikativen Tasse Kaffee sich austauschten, vermisste ich die moderne Technik nicht. Aber als es dann losging und die ersten Sätze den Raum erfüllten, kribbelte es mir in den Fingern. Ob auch andere Teilnehmer, dieses Bedürfnis sich live auszutauschen verspürten? Ich wollte dem Referenten gern ein direktes Feedback zu seinen passenden Worten geben. Szenarien konstruierten sich in meinem Kopf. Einfach aufstehen, laut in den Saal rufen: “#Volltreffer – ganz meine Meinung #HKP13″? Vermutlich keine gute Idee – zumal das retweeten eine echte Herausforderung gewesen wäre.
Meine Gedanken schweiften durch den Raum und ich suchte nach einer Lösung. Naheliegend wäre die Installation einer Twitterwallr gewesen, die Definition eines #Tags – alles Dinge, die man hätte im Vorwege klären müssen. Andererseits wäre es nicht lustig bzw. interessant gewesen, denn der Referent hätte die Tweets nicht in seine Rede integriert, zumal die wohl alle aus meiner Feder geflossen wären. “Der Ullah wieder, mit seinem überzogenen Mitteilungsbedürfniss – jetzt bepflastert der auch noch unsere Beamerwand mit seinem Twitterzeug.”
Meiner Meinung nach wäre die Bereitstellung von Technik nicht hilfreich gewesen. Die Akzeptanz bzw. das Verständnis für eine neue – m.E. verbesserte – Kommunikation ist in vielen Zielgruppen heute noch nicht vorhanden. Mit einem kleinen Link zum Employer Branding sehe ich diese Akzeptanz in vielen Unternehmen auch noch nicht, was die Attraktivität dieser Unternehmen ggü. den digitalen Generationen senkt.
Was ist damit nicht gemeint? Videochats, Wikis, Chaträume, u.d.m.
Klar die gehören auch zum neuen Zeitalter und sind ebenso Teil der modernen Art zu kommunizieren. Aber auf der Konferenz, in dem Raum mit 100 anderen Teilnehmern, hätten mir die aufgezählten Tools nicht geholfen. Hier fehlte das Verständnis für das Teilen von Informationen und zwar in einer leicht ungezielten Art und Weise. Es geht darum Kontaktpunkte zu legen, ohne zu wissen, ob diese jemand im Raum aufgreifen wird. Mein einziger Anhaltspunkt, dass jemand auf meine Posts einsteigt, ist die Tatsache, dass wir im Moment der Konferenz alle ein gemeinsames Interesse haben, welches uns vereint.
Für Referenten und auch Führungskräfte bedeutet das Einlassen auf diese Art der Kommunikation, ein Stück Macht aus der Hand zu geben – Kontrolle zu verlieren.
Bereitstellung von Infrastruktur ist ein langfristiger Lösungsansatz, den Unternehmen unbedingt gehen sollten, denn früher oder später gibt es nur noch “uns”. Kurzfristig muss aber deutlich mehr im Bereich Schulung und Entwicklung insbesondere des mittleren und des Top Managements getan werden.

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WANTED – Praktikant(in) gesucht

Montag, August 13th, 2012
we love coffee and great challenges

 

Wir suchen Verstärkung! – aber nicht beim Kaffeekochen!
Meine Abteilung ist nun schon 5 Monate alt und so langsam settlet sich alles. Meine Recruiter haben die Tücken der Konzernwelt kennengelernt und die ersten Praktikanten haben sich ebenfalls bei uns in München eingefunden. Nun suche ich zum 01.09. wieder zwei Studenten, die Lust haben mit meinem Team und mir die Welt zu verändern. Eigentlich müssen wir sie täglich retten – so wie alle Personaler.

Um ein paar tiefere Einblicke in unser Tun zu bekommen, empfehle ich Juliettes Tagebuch auf Facebook. Juliette ist unsere internationale Praktikantin aus Frankreich, die für 6 Monate Recruiter-Luft in München schnuppert. Sie unterstützt das Hochschulteam.

Des Weiteren haben wir noch das Prof-Team (Professionalrecruitment) und natürlich auch noch die Azubi Recruiter/ Schülermarketing. Für diese beiden Teams suche ich zwei pfiffige Studierende, die nicht nur Spaß an einem eher ungewöhnlichen (im positiven Sinne) Team haben, sondern auch Social Media affin sein sollten.

Meine Abteilung ist für den Bereich Süd (Bayern) verantwortlich und dort für die Themen Rekrutierung und Personalmarketing.
Als Praktikanten unterstützt ihr uns in den verschiedensten Bereichen:

  1. Stellenausschreibungsmanagement,
  2. Eventmanagement (Messen, Exkusionen, Trainings, etc.),
  3. Kommunikationskonzepte für Veranstaltungen (Media-Mix: Social Media, Print, Online)
  4. Neue Ideen haben – das ist ausdrücklich erwünscht!

Aber man will ja nicht in irgendeinem Team arbeiten. Damit ihr da Einblicke sammeln könnt und euch einen Eindruck verschafft, guckt einfach mal auf Twitter und der Recruiting Süd Liste vorbei. Dort findet ihr mein Team.

Bewerben könnt ihr euch gern über das Kommentarfeld, über einen Tweet an @robindro – jeweils mit Xing Link wenn möglich – oder natürlich auch klassisch über unsere Karriereseite.

Ich freue mich über deine Bewerbung und sollten noch Fragen bestehen, dann wendet euch einfach per Mail an mich:
robindro.ullahATdeutschebahn.com 
 

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Future Leadership Camp 2012 – der Pre-Post

Dienstag, März 20th, 2012

 

Schloßgut Groß Schwansee

Schloßgut Groß Schwansee

 

Meiner Meinung nach trägt die Führungskultur eines Unternehmens erheblich zur Arbeitgeberattraktivität bei. Gute Führungskräfte können in diesem Zusammenhang unbezahlbar sein und Mitarbeiter nicht nur motivieren sondern auch langfristig binden. Hinzu kommt, dass die kommenden Generationen – zumindest in meiner Wahrnehmung – veränderte Ansprüche an Führung haben, die eine stärkere soziale Komponente verlangen und sich klar von den alten Mechanismen des Führens durch Angst distanzieren.
Ich bin gespannt auf die Impulse, die ich auf dem Future Leadership Camp einsammeln werde und bereits beim gestrigen Eröffnungsvortrag von Nils Pfläging eingesammelt habe.

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Tag 11 – das Dream Team Part One

Samstag, Februar 11th, 2012

Die Woche war anstrengend. Es waren doch einige Interviews zu führen, um die Mannschaft von Bayern zusammen zu bekommen. Ich bin auch noch nicht am Ende angelangt, denn am Montag geht es weiter. 
Es ist eine bemerkenswerte Chance, die gesamte Abteilung neu zu formieren. Unabhängig von den Anforderungen, die man heute an einen Recruiter 2.0 stellt, kann man auf optimale Teambesetzung achten. 
Mit Blick auf die zukünftigen Recruiter-Generationen drängt sich mir die Frage auf, wie wichtig sind Auswahlkompetenzen. Sicherlich geht es nicht ohne, aber wie schwer wiegen die neuen Kompetenzen. Kommunikation, in Netzwerken denken und agieren, Affinität für Technik, Menschen begeistern können, etc. – wieviel in einem Recruiter sollte auf die passgenaue Reduzierung von Bewerberschwämmen getrimmt sein. Mit anderen Worten: wie viele der einzustellenden Recruiter sollten Spezialisten auf dem Gebiet der Auswahlverfahren sein und wie viele sollten das Potential zum Celebrity Recruiter haben. Idealer Weise findet man wohl beides in einer Person … 

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Suppen Report KW 02

Montag, Januar 16th, 2012

Heute sind wir mal wieder auf der kurzen und prägnanten Seite. Ich selbst habe in der KW 02 ein paar sehr schöne Tage in Paris verbracht und dabei die deutsche Recruiting-/ Personalmarketingszene vernachlässigt. Auf einem meiner Spaziergänge durch die Stadt habe ich allerdings den geheimen Treffpunkt der französischen Recruiterszene entdecken können: Le Recrutement Cafe.

Neben solchen Fundstücken gab es aber eben doch zwei die ich in dieser Woche highlighten möchte.

Beginnen wir mit dem Recrutainment Blog und dem Beitrag „Warum Personalauswahl ein beidseitiger Prozess ist … Verschiedene Instrumente zur Verbesserung der Selbstauswahl“. Bevor in diesem Post detailliert auf das Tool Self-Assessment eingegangen wird (lesenswert), wird nochmals veranschaulicht, dass bei dem Thema Personalauswahl jeder Recruiter sich bewusst machen sollte, dass zuvor eine ganz andere Auswahl stattgefunden hat: die Arbeitgeberauswahl.

Der zweite Beitrag, den ich empfehlen möchte, war auf dem Prospective Blog zu lesen. Mit dem Titel „Social Interview: Das Vorstellungsgespräch 2.0 mittels Facebook Applikation“ verweisen die Schweizer auf einen sehr interessanten bis mutigen Case einer New Yorker Agentur, die via Facebook App die Freunde eines Bewerbers in den Bewerbungsprozess miteinbezogen haben. Den Ansatz kann ich nachvollziehen. Ob er aber sinnvoll ist (in dieser Form) und einen tatsächliche Informationsmehrwert bietet, wage ich zu bezweifeln.

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Suppen Report KW 42 + 43

Montag, Oktober 31st, 2011

Durch den 5. HR Gipfel in Heiligendamm bin ich doch mal wieder aus meiner Zeitplanung gerutscht und muss nun zwei Reports zusammenlegen. Das Sommerloch ist vorbei, was ich nicht nur an der Vielzahl der Vorträge bemerke sonder insbesondere an den Aktivitäten meines Unternehmens. Auch hier wird wieder eifrig rangeklotzt und gewerkelt.

In letzter Zeit werde ich wieder häufiger zum Thema Kennzahlen befragt und man spürt eine fortschreitende Sensibilisierung der Personaler für das Social Media Controlling. Nach und nach scheinen Entscheider aufzuwachen und messbare Erfolge sehen zu wollen, so dass auch dieser Stein nun ins Rollen gerät.

Passend zu dieser Entwicklung ist eine neue Kennzahl auf Facebook aufgetaucht – „people talking about“. Bernd Schmitz hat diese in seinem Beitrag „Neue Messfunktion für Facebook Pages“ direkt aufgegriffen und – sehr spannend – die bisherigen Rankings in die neue Kennzahl übersetzt. Überraschend ist das Ergebnis allerdings nicht, aber beruhigend: viele Fans bedeutet nicht zwangsweise viel Aufmerksamkeit. Die genaue Zusammensetzung der Kennzahl ist mir noch nicht klar, denn die Zutaten allein machen noch keinen guten Kuchen.
Wenn diese Kennzahl sich langsam etabliert hat, werden sich die Personaler fragen müssen, wie man daran schraubt. Produktmarke, Marketing Know-How und Co. werden meiner Meinung nach hierbei nicht die Nase vorn haben. Die „Gewinner“ werden diejenigen sein, die Social Media und den Dialog verstanden haben, die wissen was Storyidentification und Storytelling bedeuten – gepaart mit einer anständigen Portion Personal.

Als nächste Empfehlung leite ich Sie auf den Personalmarketingblog und den Artikel „Wie wird ein Fan eigentlich zum Bewerber“ – die Gretchenfrage. Jeder der meint, Facebook sei ein Recruitingkanal, müsste die Frage im Handumdrehen beantworten können. Was aber tatsächlich an Arbeit hinter dieser Transformation steckt, macht Lutz Altmann anschaulich klar. Lesen Sie sich die Schritte mal in Ruhe durch und schätzen Sie den Zeitraum der Dauer einer Transformation ab. Fairer Weise sollte man hinzufügen, dass je mehr Reputation man sich aufgebaut hat, desto schneller sollte der Prozess von statten gehen.

Das ZukunftForum Personal hat in diesem Jahr wieder zur Diskussion gerufen. Eine sehr gute Zusammenfassung ist auf saatkorn (Tag 1 und Tag 2) zu finden. Wenn ich das so lese, wäre ich doch gern dabei gewesen. Hervorzuheben ist u.a. meiner Meinung nach die Diskussion über die gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen und wie diese wahrzunehmen ist. In einem meiner kommenden Beiträge werde ich diesbzgl. ein Projekt der DB Services GmbH vorstellen, bei dem es explizit um Verantwortung geht.
Was mir übrigens neu war, ist der Employability Award – muss mir die letzten Male durchgerutscht sein. Bei dem werde ich mich doch glatt beim nächsten Mal mit meiner aktuellen Abteilung ZusatzServices bewerben.

Ein Lesemuss ist ein Schätzchen, welches ich auf acquisa entdeckte. Ein Interview mit Klaus Eck zu einem Thema, welches mich just sehr beschäftigt – sowohl beruflich als auch privat. Unter dem Titel „Facebook, Google Plus und Twitter beeinflussen das Ranking“ verbirgt sich ein kleines aber feines Interview zu den Zusammenhängen von Social Media (Social Plugins) und SEO. Vielen Personalern ist dies Thema meiner Meinung nach noch nicht präsent und die Social Media Strategien orientieren sich eher an oberflächlichem Mainstream als an harten inhaltlichen Optimierungen.

Auf die SMRC in Hamburg hatte ich bereits verlinkt, doch nun gab´s noch einen wunderbaren Beitrag von Yvonne Neubauer  auf startupcareer. „#SMRC im Rückblick: Was können Bewerber eigentlich von einer Veranstaltung für Unternehmensvertreter lernen?“ führt einen interessanten Perspektivwechsel durch, der mich echt zum Nachdenken gebracht hat. Personaler meeten so oft andere Personaler, dass sie u.U. die Zielgruppen aus den Augen verlieren? Was Bewerber ggf. dennoch für einen Mehrwert aus einer Personalerveranstaltung ziehen können, hat Yvonne wunderbar zusammegefasst.

Das Schlusslich bildet heute die Morgenwelt auf dem PR-Blogger mit dem Ansprechenden Titel „Ich like, also bin ich“. Grundsätzlich möchte ich die gesamte Ausgabe der Morgenwelt empfehlen und darüber hinaus Sie auf den Absatz Eingekreist aufmerksam machen – ein schönes Tool, wie ich finde.

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Die nächsten Veranstaltungen

Mittwoch, Oktober 12th, 2011

Ständig spreche ich von lauter Veranstaltungen, die in den kommenden Wochen stattfinden sollen und liste keine auf. Nun anbei die Veranstaltungen der kommenden Wochen, auf denen man mich antreffen kann:

 

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Mein etwas anderer Geburtstag – Recruiting Convention 2011 Zürich

Mittwoch, Oktober 5th, 2011

Es gab auch in der Vergangenheit bereits Geburtstage, an denen ich gearbeitet habe. Bislang hatte es sich allerdings noch nie ergeben, dass ich bei schönstem Sonnenschein an einem See einen Vortrag über Markenbotschafter halten durfte. Zugegeben, der See war uns lediglich während der Pausen vergönnt, nichtsdestotrotz meine Geburtstage können gern des öfteren auf einer Terrasse mit Seeblick beginnen.
Ein kleines persönliches Highlight war allerdings das Ständchen, welches mir dank Matthias Maeder von Prospectiv nach meinem Vortrag gesungen wurde. An ihn und sein Team auch nochmals ein großes Dankeschön für eine gelungene Veranstaltung.

Geburtstagsständchen (Video)

Inhaltlich gab es einen bunten Straus von Referenten. Von Herrn Jörg Buckmann von den Verkehrsbetrieben Zürich über den Alexander Senn von KPMG war Gero Hesse – was mich sehr freute, da lang nicht mehr gesehen – mit von der Partie. Eine detaillierte Zusammenfassung der Veranstaltung findet man auf Saatkorn.

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AARP (American Association of Retired Persons) and the other side of Employer Branding – Part I

Donnerstag, September 8th, 2011

Wenn man sich die aktuellen Posts und Beiträge aus dem Bereich Employer Branding ansieht, könnte man fast meinen, dass die meisten lediglich die externen jungen Zielgruppen im Blick haben. Die Frage, die sich einem dann stellt ist: was ist mit den Mitarbeitern und vor allem den älteren Mitarbeitern. Der Blick nach Innen kommt mir in den Diskussionen zu kurz und wenn gleich auch Aktivitäten stattfinden, so bekomme ich doch nur wenig mit. Zugegeben: das kann natürlich auch daran liegen, dass ich nicht richtig gesucht habe – bzw. mich überwiegend in den neuen Medien aufhalte.

Dank des demographischen Wandels und des uns allen bekannten Fachkräftemangels wird die Ressource Mensch immer erfolgskritischer. Man kann schon fast behaupten, dass die Zukunft eines Unternehmens davon abhängt, wie gut dieses in der Lage ist, Nachwuchs zu rekrutieren. Gleichzeitig muss einem aber auch bewusst sein, dass mehr Bedarf als Ressource ebenfalls bedeutet, dass einige leer ausgehen werden. Insbesondere Unternehmen mit einer schwachen Arbeitgebermarke sollten sich Alternativen überlegen – aber eben nicht nur diese. Parallel zum Streben nach jungen Nachwuchstalenten sollten Maßnahmen zur Arbeitskrafterhaltung und langfristigen Bindung bereits vorhandener Mitarbeitergruppen erfolgen.

Insbesondere zu ersterem macht sich eine amerikanische Organisation namens AARP Gedanken und dies nicht nur im landesinneren, sondern vor allem auch im Sinne eines Best Practice Austausches im Ausland.

Die AARP („American Association of Retired Persons“) ist ein US-amerikanischer gemeinnütziger und unabhängiger Verband mit über 40 Millionen Mitgliedern ab 50 Jahren, welcher sich für die Interessen und Belange älterer Menschen einsetzt. Die Lobby-Arbeit der Organisation ist auf nationaler und internationaler Ebene bekannt.

Sie lobt jährlich den „Best Employers for Workers over 50 international” Award aus, um den sich Unternehmen aus der ganzen Welt bewerben. Auch in diesem Jahr werden wieder mehrere Unternehmen geehrt. Zum ersten Mal in diesem Jahr als einer der Gewinner dabei: die DB Services, die sich u.a. mit der Abteilung ZusatzServices (meine Abteilung ;-) – hierzu mehr im Part II) beworben hat.

Die Plattform, die die AARP den Unternehmen bietet, dient explizit dem Austausch zu Themen wie Lebenslangenlernen, Erhaltung von Arbeitskraft und Gesundheit, Wissensmanagement, Ruhestand uvm. – Bereiche, die in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden.

In den kommenden Tagen – den Vorbereitungen ist leider auch der vergangene Suppen Report zum Opfer gefallen, der noch nachgeholt wird – werde ich versuchen täglich live aus Chicago von der Preisverleihung und dem „Drumherum“ zu berichten.

Ich freue mich auf ein paar aufregende Tage mit viel Input, vielen Kontakten und neuen Ideen für meinen Job in Deutschland.

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Suppen Report KW 27

Donnerstag, Juli 21st, 2011

Lieber spät als nie könnte man sagen – leider musste der Suppen Report der vergangenen Woche auf Grund technischer Herausforderungen ein paar Tage warten.

Wenn man in einer Woche in vier Städten arbeitet, bekommt nicht nur das Thema „Mobile Office“ eine herausfordernde Bedeutung, sondern auch die Einteilung der Freizeit und Zeit Blogs und privates zu lesen. In solchen Wochen fallen die Suppen Reports tendenziell etwas spärlicher aus, was eben nicht die Schlussfolgerung zulässt, dass aus meiner Sicht nur unwichtiges geschrieben wurde.

Google + war das Thema der letzten ca. 14 Tage, was von mir leider nur „so im Vorbeigehen“ mitgenommen wurde. Mir fehlte die Zeit für die intensive Auseinandersetzung, so dass mein schnell-scan-Modus aktiviert wurde, der mir sagte: funktioniert im Großen und Ganzen wie FB+Twitter, heißt nur anders und sieht ein bisschen anders aus – letzteres könnte sich allerdings als Stärke erweisen. Da man aber auch wissen möchte, wie andere Google+ finden, entdeckte ich den Kurzbeitrag „So funktioniert Google+“, der mir weitere Einblicke gewährte  ;-) .

Folglich mein ToDo für die kommenden Woche: ergründen, was bei Google+ so alles geht.

„Mein Freund die Arbeitgebermarke“ ist ein Blog, den ich immer wieder gern lese. In der vergangenen Woche brachte er mich ein weiteres Mal zum Schmunzeln mit dem Beitrag  „Ja, wo laufen sie denn …!“ und dem Hinweis auf den neuen Recruiting-Ansatz von Deloitte. Vielen Dank für dieses schöne Beispiel.

Zum Abschluss des Reports – ja heute ist er etwas kürzer – empfehle ich in dieser Woche das Interview auf saatkorn mit Wolgang Brickwedde zur neuen ICR Studie, die wieder spannende Einblicke in die Welt des Social Media Recruitings verspricht. Für mich persönlich war der Fakt, dass fast mehr kleinere Unternehmen (KMU) im Kontext Social Media und HR aktiv sind, am überraschendsten.

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