Posts Tagged ‘recruiting’

Suppen Report KW 14

Montag, April 8th, 2013

 

Ich wünsche einen schönen Start in die Woche!

Ich wünsche einen schönen Start in die Woche!

Ich will diesmal nicht wieder warten, bis ein Monat vorüber ist, und Content gab es ja zu genüge für meinen Suppen Report. Beginnen wir der Wollmilchsau und einem sehr spannenden Hinweis: „Gelangweilte Nutzer? Folgen für Facebook- Recruiting und Personalmarketing“. Tobias Kärcher greift in seinem Post die aktuelle statistische Sättigung bei Facebooknutzern auf. Eine Erkenntnis, die sich aus meiner Sicht insbesondere für’s Recruiting und Personalmarketing daraus tatsächlich ergibt und ich gern dem Fazit von Tobias anfügen möchte, ist der Wink mit dem Zauenpfeiler, dass die Gleichung Facebook=Social Media nicht der Realität entspricht. Das Wissen, welches man während seiner Social Media Aktivitäten auf Facebook gesammelt hat, sollte man derart entwickeln, dass es eine gewisse Übertragbarkeit bekommt.

Wie ticken denn diese Gen Yer und Zer und überhaupt – ein gern diskutiertes Thema in Personalerkreisen. Mit dem Beitrag „Ist die Zukunft rosa? Erträumt sich die Generation Y Ihre Arbeitswelt von morgen?“ hat Lutz Altmann eine wunderbare Studie auf den Bloggerschirm gerufen. Im Interview mit Theresa Adlassnigg aus dem Projektteam der Studie der Hochschule Pforzheim arbeitet Lutz ein paar Überraschungen heraus. Kernsatz ist: „Individualität ist der Schlüssel zur GenY“ – an sich noch nichts Neues. Gepaart mit den Insights, die einem eher Social Web Aversen Personalmarketing in die Hände spielen, wundert es mich doch. Sind die Gen Yer konservativer als ich dachte? Ich sollte vermutlich weniger von mir selbst auf andere schließen.

Der Recrutainmentblog hat ein schönes Arbeitgebervideo ausgegraben von der Bäckerei Steinecke mit dem Titel „Entdecke dein Talent“. Wie im Beitrag ebenfalls geschildert, gab es doch in der Vergangenheit das eine oder andere eher interessante Video. Dieses ist aber tatsächlich mal gut. Glückwunsch an Steinecke.

Nach langer Zeit ist es nun endlich so weit – entschuldigt bitte meine Ungeduld: Xing hat die IPad App auf den Markt gebracht. Den Hinweis habe ich auf dem Prospective Blog entdeckt: Vielen Dank!

Christoph Fellinger sehe ich im Schnitt einmal im Jahr. Dann machen wir ein hübsches Foto und freuen uns, dass wir uns spätestens im kommenden Jahr wieder an derselben Stelle treffen werden. Auf seinem Blog schaue ich allerdings deutlich deutlich häufiger vorbei. Immer wieder überrascht er mit interessanten Impulsen. Diesmal wartete er mit einer anderen Art von Gastbeitrag auf. Eine Kommentatorin bat er um die Freigabe, ihren Kommentar als Gastbeitrag zu veröffentlichen. Was soll ich sagen: geiler Kommentar – mega geniale Reaktion von Christoph!

Also einfach mal lesen.

Zum heutigen Abschluss wünsche ich dem Jörg Buckmann noch nen schönen Urlaub!

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Suppen Report KW 9 + 10 + 11 + 12 + 13

Dienstag, April 2nd, 2013

Heute vor einem Jahr ist sozusagen der RNG (Recruiter Next Generation) auf die Welt gekommen. Daher mal ein feierliches „Prost!“, bevor ich in den Suppen Report tauche.

Der vergangene Monat und auch die letzen Wochen im Februar waren sehr ereignisreich. Bloggen stand nicht nur bei den HR Bloggern ganz oben auf der ToDo Liste, sondern auch bei den Unternehmen. Auf dem Personalmarketingblog gab es hierzu ein paar sehr interessante Einblicke unter der Überschrift: Wieso, weshalb, warum ein TUI Azubiblog?
Bloggen ist nach wie vor aus meiner Sicht die Königsdisziplin und erfordert relativ viel internen Koordinationsaufwand. Umso schöner ist es, wenn sich immer mehr Unternehmen für dieses Medium entscheiden.

Real Life Formate sind aber ebenso weiterhin gefragt und man sollte seiner Kreativität keine Grenzen setzen. Aus dem Hause DB machte die „DB Summer School“ als Real Life Format auf dem Recrutainmentblog „Schlagzeilen“.
Auch unsere Lokster Seite  wurde lobend erwähnt.

Careerloft hat zudem Einjähriges gefeiert. Auch von mir – vielleicht etwas verspätet – alles Gute zum Geburtstag. Auf saatkorn konnten Sie hierzu ein paar Zeilen lesen.

Dann gab es im vergangenen Monat noch eine Studie zu meinem Lieblingsthema: Mobile Recruiting – durchgeführt von Wollmilchsau (die Atenta Jungs). Verweisen möchte ich hierbei auf die Zusammenfassung auf dem Recrutainmentblog.
Die Ergebnisse sind im Grunde ein wenig schockierend, aber nicht wirklich überraschend, und meines Erachtens wird der Finger nicht ausreichend tief in die Wunde gelegt. Das Mobile ein tatsächlicher Kanal ist, das ist noch kein allgemein gültiges Wissen in Personalerkreisen und daher noch nicht akzeptiert. Überspitzt ausgedrückt: wie kann eine Gemeinschaft etwas vorantreiben und umsetzen, von dem sie glaubt (im Sinne des kollektiven Wissens), dass es eine Spielerei ist, die erst in ein paar Jahren evtl. Realität wird. Die Hausaufgaben, von denen in dem Artikel gesprochen werden, sind in meinen Augen nicht die Karrierewebsites. Meiner Meinung nach fängt es mit einer allgemeinen Schulung der Personaler an und deren Ausstattung mit Smartphones – womit wir beim RNG wären.
Zudem möchte ich Mobile Recruiting ungern nur auf die Website und Apps beschränken. Das ist lediglich die Spitze des Eisbergs. Wenn ich mir vorstelle, dass beispielsweise Geräte wie die PS Vita auf dem Markt sind und ich schon etliche Schüler damit hab rumlaufen sehen, dann … – die bietet mal echten Nährboden für kreative Recruiting Ideen!

Was gab´s noch im Web? Einen denkanstoßenden Beitrag auf dem Karriere.blog. Mit „Hallo Chef! Jede dritte Führungskraft ist ständig erreichbar“ wird ein kleines Tabuthema angeschnitten, welches im RNG Konzept ebenfalls thematisiert wird: 24/7 – always on. Ich selbst – als kleiner Internet Junkie – muss mir an meine eigene Nase fassen. Wie gehen wir mit der neuen Erreichbarkeit um, sind wir in der Lage diese sinnvoll zu nutzen? Letzten Endes müssen wir uns insbesondere im Management fragen, was für Vorbilder wir sind und welche Implikationen wir provozieren. Wenn man nicht bis kurz vor Herzinfarkt arbeitet, kann man keine Karriere machen? Ist das attraktiv für die Gen Y und Gen Z?

Zum Abschluss heute noch ein Kurzkommentar von meiner Seite: Nachdem es im HR Marketingblog stand, möchte ich es hier auch einmal zunächst kurz anbringen: ich werde den DB Konzern zum 01.07. verlassen. Nach 8 Jahren Deutsche Bahn stelle ich mich neuen Herausforderungen bei VOITH. Im Juni werde ich nochmals etwas genauer und mehr dazu schreiben. Also noch ein bisschen Geduld :-)

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Der trojanische Kaffee – oder Karriere to go

Montag, März 25th, 2013
Die trojanische Kaffebecheraktion

Die trojanische Kaffebecheraktion

In einem immer enger werdenden Markt wird man erfinderisch und vor allem sportlicher. Der Arbeitsmarkt München und Umgebung gibt unseren Recruitern kaum noch Luft zum Atmen und fordert daher maximale Kreativität, Innovationskraft und Sportlichkeit (Sportlichkeit im Sinne von: möge der bessere Arbeitgeber gewinnen).
In einem dieser Momente besonders knapper Luft war die Idee des trojanischen Kaffees geboren. Kaffeebecher, bedruckt mit Stellenanzeigen, werden Facharbeitern morgens in der S-Bahn vor Schichtbeginn mit Gratis-Kaffee überreicht – als Kaffee ToGo. Die etwas anderen Stellenanzeigen bekommen Beine und schaffen es ggf. in die eine oder andere Werkstatt. So die Idee.

Vergangene Woche hatten mein Team und ich die Gelegenheit, die Idee in die Tat umzusetzen. Am 22.03. trafen wir uns morgens um 3.30 Uhr für unsere erste Nacht und Nebel Aktion. Der Kaffee wurde in aller Frühe von unserer Tochter DB Gastronomie gekocht und morgens um 3:45 Uhr an uns übergeben.

Zurück im Büro haben wir die Caddys mit Kaffee, Zucker und Kaffeesahne bestückt und los ging es. In drei Caddy Teams haben wir die Münchner Stammstrecke bearbeitet. Tourenstart war 4:50 Uhr. Die geplante letzte Tour sollte gegen 6 Uhr im Hauptbahnhof enden. Zudem hatten wir ca. 50 Liter Kaffee geplant zu verteilen und das sollte mit ca. 300 Bechern bewerkstelligt werden.

Wie so vieles, was am Whiteboard entsteht, hinkten auch diese Berechnungen in der Realität. Nun einmal exklusiv unsere Lessons Learned:

  • Um 4:50 Uhr fährt Freitags kaum ein Münchner U-Bahn. Die Facharbeiter, mit denen wir etwas früher gerechnet hatten, kamen erst gegen 5:30 Uhr.
  • Um 27 Liter Kaffee mit 3 Teams in fahrenden S-Bahnen zu verteilen, braucht man 2 Stunden und 10 Minuten und nicht wie angedacht eine Stunde für 50 Liter Kaffee.
  • Ca. 50% der Fahrgäste hat sich riesig über die Aktion gefreut und dies auch Kund getan – leider wollten die keinen Kaffee trinken sondern lieber Tee.

Die Reaktionen der Fahrgäste haben gezeigt, dass die Aktion ins Schwarze getroffen hat. Ob sich dies auch in Bewerbungen niederschlagen wird, wird sich zeigen. Zumindest wird dies keine einsame Einzelaktion bleiben.

Ein großes Dankeschön an mein Team!!!!

 

Auf Facebook können Sie sich noch ein paar weitere Fotos von der Aktion ansehen.

 

Das Kaffee-Team

Das Kaffee-Team

Zum Abschluss noch ein ganz kurzes Nacht-Video – Einblicke in “morgens um halb 4 Kaffee besorgen”.

 

 

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Das „Rosen-Recruiting“ – durch Emotionen Interesse am Arbeitgeber wecken

Dienstag, Februar 19th, 2013

Regina Arendt (@ArendtGina) hat Mangement (Human Resources) mit dem Schwerpunkt Personalmarketing studiert. Erste berufliche Erfahrungen sammelteFoto_Arendt sie bei der Bundesagentur für Arbeit im Arbeitgeberservice und Veranstaltungsmanagement. Bei der Allianz entdeckte sie ihre Leidenschaft für das operative Personalmarketing. Seit März 2012 ist sie nun bei mir ihm Team für das Personalmarketing und Recruiting für die Zielgruppe Berufserfahrene zuständig. Die Planung und Durchführung von neuen Recruitingformaten gehört zu ihrem Aufgabenbereich. Ein Format stellt sie euch heute vor…

Willst du diese Rose haben? Der Bachelor schaffte es in den letzten Wochen mit einer einzigen Rose das Herz seiner ausgewählten Damen zu gewinnen. Vom Erfolg des Bachelors angesteckt, wollten auch wir, das Recruiter Team aus Bayern das Herz der Reisenden für die Deutsche Bahn als Arbeitgeber gewinnen. Über eine emotionale Ansprache in Form einer Rose verteilten wir Recruiter letzten Donnerstag – am Valentinstag – 500 Rosen an Reisende am Münchner Hauptbahnhof. Der Karriereslogan aus unserem aktuellen Arbeitgeberimagefilm „Wir verbinden mehr Menschen als jede Partnerbörse“ mit Link zur Karriereseite war als Kärtchen an der Rose befestigt.

Rose

Unsere Intention war es die Rose als innovatives Recruitingwerkzeug einzusetzen und damit als door opener für Gespräche. Klassische  Give Aways in Form von Stiften, USB Sticks und Süßigkeiten lösen meist lediglich einen Sammeleffekt aus und gehören daher zunehmend mehr der Vergangenheit an. Zukünftig müssen wir es schaffen durch eine emotionale und charmante Ansprache den Kandidaten auf Augenhöhe zu begegnen und für uns zu gewinnen.

 Angie

Als Aushängeschild stehen wir mit unserem Gesicht für das Unternehmen. Gerade diese Recruiting Aktion zeigte es wieder. Die Recruiter werden als Vertreter des Unternehmens wahrgenommen und gehen – anders als zu post & pray Zeiten – aktiv auf potentielle Bewerber zu. Dass dieses Vorgehen gut ankommt, haben die durchweg positiven Reaktionen der Passanten gezeigt.

Gina_Zub

Durch das „Rosen-Recruiting“ haben wir es geschafft ein authentisches und menschennahes Bild von der Deutschen Bahn als Arbeitgeber zu skizzieren. Wir konnten Aufmerksamkeit erregen und die Rose als positiv überraschendes Element nutzen, um in Gespräche einzusteigen.

Diese Valentinsaktion erzeugte also bei den Reisenden genau die Reaktionen, die wir uns erhofft hatten. Ob es ein Schmunzeln, ein Lachen oder eben ein erstes kurzes Beratungsgespräch war, dieses Format ermöglichte uns die Positionierung des Arbeitgebers DB auf einer sehr persönlichen Ebene. Die bundesweite Kampagne „Kein Job wie jeder andere“ leistet diesbzgl. eine hervorragende Vorarbeit. Unser Job ist es, diesen Effekt aufzunehmen und in regionalen Events zu verstärken.

Die besten Reaktionen der Reisenden will ich euch natürlich nicht vorenthalten;) Viel Spaß!

  • „Ist das an der Rose eine Bahncard ?“
  • „Bist du die Bachelorette? Wo ist das Kamerateam von RTL?“
  • „Von meinem Arbeitgeber habe ich noch nie eine Rose bekommen – Danke“
  • „Wo muss ich unterschreiben?“
  • „Heute Abend 20 Uhr beim Italiener, ich bin der mit der Rose“

Danke nochmal an mein Team für den rosigen Einsatz!

Vielen Dank Gina! Ich freue mich auf weitere coole Recruiting Ideen von dir.

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Suppen Report KW 1

Mittwoch, Januar 2nd, 2013

Zwischen den Jahren war doch mehr los als ich erwartet hatte und vor allem entdeckte ich ein paar unerwartete News. Ich erinnere mich noch genau, wie ich vor mehr als 2 Jahren intern von Herrn Tutorial  und Y-Titty berichtete und anregte, mit denen etwas zu machen. Damals schauten mich viele Fragezeichen an. 2013 werden sich zumindest die Fragezeichen reduziert haben, denn die in Summe 4 Jungs haben es doch tatsächlich auf die Liste der 100 berühmtesten Deutschen geschafft. Glückwunsch!!
Der eine oder andere Personaler wird nun sagen: nette Info, und was genau bringt mir das jetzt im Recruiting/ Employer Branding? – Es bringt Ihnen ungemein viel, denn es hilft Ihnen, die Lebenswelten der neuen Generationen besser zu verstehen. Aber dies auch nur, wenn Sie sich darauf einlassen und es verstehen wollen.

Zwischen den Jahren war auch ein wenig Zeit, um mal links und rechts des Weges zu schauen. Dabei entdeckte ich eine kleine aber sehr pfiffige Marketingaktion, die ich sogleich auf Tumblr dokumentierte.

Es gab aber auch was zum Schmunzeln und einen wirklich erheiternden Beitrag lieferte Henner Knabenreich. Der Titel “Social Media Manager für ARD Programmdirektion gesucht. Bewerbung bitte per Post!“ sagte schon alles und ließ auf einen schönen Beitrag schließen, der einem dann auch Beschert wurde.

Natürlich gab es auch einige Jahresrückblicke, die immer wieder spannend waren. So hat doch jeder Blogger seinen eigenen Blick und die Highlights setzen sich immer wieder etwas anders zusammen.

Nach dem Rückblick nun der Blick nach vorn – Christoph Fellinger präsentierte “10 Trends for 2013“, die nicht nur aber auch für Arbeitgeber gedacht sind. Aus meiner Sicht sind alle für mich als Arbeitgeber relevant. Vielen Dank für den Link!

Was steht noch an? Das zweite HR BarCamp in Berlin. Auf metaHR finden Sie Infos zum Event. Ob ich dabei sein kann, weiß ich leider noch nicht.

So nun zum Abschluss: ich wünsche Ihnen ein frohes neues Jahr!

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Ist Personalauswahl heute noch zeitgemäß?

Montag, Dezember 17th, 2012

Einfaches Angeln gehört zur Vergangenheit; nichtsdestotrotz muss eine Auswahl / ein Matching erfolgen.

 

Wer der Meinung ist, dass Personalauswahl ein Instrument zur Reduktion von Bewerberschwemmen ist, hat meiner Meinung nach schon vor dem Fachkräftemangel den Kern dieser Disziplin nicht erfasst. Viel zu oft wird aber eben dieser Zusammenhang hergestellt. Die Schlussfolgerung „Personalauswahl sei in der heutigen Zeit überflüssig“ erscheint dadurch zunächst logisch.

Personalauswahl umfasst allerdings bei weitem mehr als aus vielen einen auszuwählen beziehungsweise stellt in meinen Augen einen ganz anderen Mehrwert dar. Bei der Personalauswahl steht nicht die Besetzung einer Stelle im Vordergrund,  sondern vielmehr das Finden eines perfekten Matchings. Die Rahmenbedingungen unter denen dieses Matching stattfindet, haben sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Der Markt hat sich verändert und die Kriterien ebenso. Unverändert bleibt allerdings – und dies möchte ich betonen – die Aufgabe, ein Bewerber-Stelle-Matching zu finden, welches sich nicht direkt in der Probezeit wieder auflöst.

Die aktuelle Marktlage und die Aussichten, die uns der demografische Wandel in Deutschland bietet, lassen darauf schließen, dass die ehemals sehr durch das Unternehmen geprägten Rahmenbedingungen ihre Vorherrschaft verlieren und zugunsten bewerberorientierter Kriterien in den Hintergrund treten. Gewisse fest definierte Anforderungen an Fachkenntnissen und Ausbildung sind unumstößlich – heute wie damals. Die Aspekte von Cultural-Fit, passende Arbeitsbedingungen und weiteren weichen Faktoren treten heute stärker in den Vordergrund. Stimmt die Perspektive des Bewerbers mit der Perspektive, die der Job bieten kann, überein? Muss ich den Bewerber im Prozess der Auswahl binden und begeistern? Kann ich meine Arbeitgebermarke in den einzelnen Auswahlschritten angemessen platzieren?

Es sind etliche neue Fragen, denen die Personalauswahl gegenüber steht. Hieraus resultieren neue Anforderungen an die Recruiter, die Ausführenden der Personalauswahl. Ihr Berufsbild wandelt sich und bekommt u.a. durch das Anpreisen von Stellen zunehmend vertriebliche Züge.

Aber versetzen wir uns einen Moment in eine Welt ohne Personalauswahl – letztlich eine Welt ohne Talent Management. Der Bewerber genießt eine umfassende Transparenz über alle Unternehmen und alle Vakanzen und kann die Entscheidung treffen, welche der freien Stellen am besten zu ihm passt. Alle Bewerber treffen paarweise verschiedene Jobentscheidungen – keine zwei treffen die gleiche. Potentialträger, High Potentials – sie alle legen ihre Potentiale selbst fest und bestimmen das passende Förderprogramm auf Basis ihrer Intuition.

Personalauswahl für obsolet zu erklären? Nein. Ich denke, schnell wird klar, dass es sich bei dieser Disziplin um einen Grundbaustein der Personalarbeit handelt. Ein Handwerkszeug, welches nicht nur dem Recruiter in der täglichen Arbeit dient. Inhaltlich verändert sie sich gravierend, aber das eingangs angesprochene Matching muss nach wie vor herbeigeführt werden.

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Die Facebook Recruiting Studie 2012 von atenta – Social Media ist noch nicht angekommen

Montag, Oktober 22nd, 2012

Vorab: Jan, Alexander, Tobias ich bin beeindruckt und habe den größten Respekt vor der geleisteten Arbeit.

Die Studie selbst steht allen Interessierten unter http://www.wollmilchsau.de/atenta-facebook-recruiting-studie-2012 zur Verfügung.

Studien interessieren mich ungewollt immer wieder sehr. In gewissen Studiengängen wird man stärker auf Zahlen getrimmt als in anderen und einem solchen bin ich ja vor vielen Jahren mal zum Opfer gefallen.
281 Facebook Karrierepages wurden durch die Jungs unter die Lupe genommen im DACH Raum. Dabei sind einige spannende Punkte ans Tageslicht gespült worden, aber – wie erwartet – auch viele Handlungsfelder.

Klar die Ansprache war ein Thema: Du oder Sie … oder gar keine? Letzteres hatte mich doch überrascht. So scheint es Unternehmen zu geben, die auf eine direkte Ansprache verzichten. Na gut, jeder fängt mal klein an. Bzgl. der anderen beiden Fälle bin ich persönlich mir aber nach wie vor unschlüssig. Meine Meinung ist, dies den Recruitern situativ zu überlassen. Die Mehrheit der Unternehmen sieht dies aber scheinbar anders.

 

Ebenfalls überraschend war für mich die Tatsache, dass 85% der Karriereseiten Blackbox mit den Fans spielen, also das Team hinter der Seite verbergen. Das gehört doch schon zum Social Media einmaleins?! Nach wie vor bin ich der Meinung, dass die meisten Unternehmen noch nicht verstanden haben, was Social Media bedeutet, und vor allem den Einsatz des Mediums noch nicht verinnerlicht haben. Dieser Meinung war ich interessanter Weise noch bevor ich die Studie von atenta gesehen habe. Jetzt möchten Sie gar nicht wissen, was ich denke ;)

Fotobasierte Kommunikation wird immer wichtiger. Recruiter und Seitenverantwortliche hierin zu schulen, daran kommen wir im Grunde heute schon nicht mehr dran vorbei.

Betrachten wir die Studie, so sehen wir: over all enthalten 43% aller Beiträge ein Foto, was nach Wollmilchsau als „das haben die Unternehmen voll verstanden“ interpretiert wird. Mein Bauchgefühl sagt mir da was anderes. Bei 60 – 70 % wäre die Interpretation gerechtfertigter – wie gesagt: meine Meinung.

Zuletzt finde ich die Daten zur Postingfrequenz äußerst spannend. Teil einer guten Frequenzstrategie ist, denke ich, die Berücksichtigung der viralen Potentiale eines Netzwerks – einfach gesagt: wer hat überhaupt die Möglichkeit, ohne auf Hauptmeldungen zu schalten, einen Post zu sehen und wie kann ich dies beeinflussen: Stichwort EdgeRank.

Alles in allem muss ich sagen, hat mich die Studie geschockt. Ich hätte gedacht, Facebook wäre schon im Professionalisierungsgrad weiter fortgeschritten. Da gibt’s doch noch einiges zu tun!

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Suppen Report KW 42 – Heute das Suppen Special zum Personalblogger

Montag, Oktober 15th, 2012

Vor nicht allzu langer Zeit hatten sich einige Personaler zum Personalblogger zusammengeschlossen. Ich meine, ich hatte es erwähnt – auf jeden Fall findet man den Blog über meine Blog Roll. Ich selbst hatte noch keine Zeit gefunden, mich an dem Blog zu beteiligen, aber einige meiner Kolleginnen und Kollegen waren da viel fleißiger. Vater des Blogs ist Henner Knabenreich, womit er m.E. ein bisschen Suppen-Geschichte geschrieben hat.

Aber kommen wir doch mal zu den Inhalten. Diese gleichen einem frischen Salat. Einer Mixtur verschiedenster Meinungen und Stile vereint in einer Salatschüssel – wunderbar. Im heutigen Report werde ich nun nicht alle aufgreifen, aber zumindest mal die letzten 4 Artikel.

Die Recruiting 2013 ist nun noch gar nicht so lange her. Die Vorträge sind mir noch gut im Gedächtnis geblieben und auch die Location will irgendwann mal wieder besucht werden. Eine schöne Zusammenfassung des Tages kam von Ellen Nagel, die ich an dieser Stelle verlinken möchte. Die Aufteilung in Nachbericht, Fazit und Impulse gefällt mir dabei sehr gut!

Bericht Nummer zwei trägt den sehr interessanten Vornamen „Generation Ladekabel“ und ist ein kleines Schwergewicht. Beginnend mit der Betrachtung der verschiedenen Generationen kommt Markus Reif schnell zu der Aussage:

War for Talent is over. Talent has won!

Daran schließt ein kleiner Rundumschlag an. Von veränderten Auswahlprozessen und –kriterien über die Personalpolitik und das Job-Nomadentum endet der Artikel bei den Themen „Wo findet Arbeit statt?“ und „Wer ist die Generation Y eigentlich?“
Fazit: der Beitrag reißt etliche Themen an, die es im Grunde nun zu vertiefen gilt.

Ausgefallene Post Titel gehören so langsam zum guten Ton des Personalbloggers – so scheint es mir. Meine erste Assoziation bei dem Titel „Was haben Smoothies mit Personalmarketing zu tun?“ waren meine heiß geliebten innocent smoothies. Und siehe da Sebastian Manhart schrieb zu eben einer Erfahrung – es ging um Social Media Reaktionszeiten – mit innocent. Dass die irgendwas richtig machen, zeigt nicht nur das im Beitrag aufgeführte Beispiel. Innocent versteht es auch gefühlt individualisierte Smoothies zu produzieren. Die Verpackungen sind mit so viel Liebe zum Detail gestaltet, dass ich sagen muss: Smoothies und Personalmarketing könnten ganz viel gemeinsam haben, wenn wir uns da mal ne Scheibe abschneiden würden.
Thema des Posts sind allerdings Reaktionszeiten. Ein heikles Thema aus meiner Sicht, denn Konzerne haben leider die Angewohnheit, dass sie verdammt groß sein können. Recherchezeiten können da schon mal was länger dauern. Meiner Meinung nach ist die Antwort dabei nicht, aktuelle Informationsprozesse und Freigabeschleifen immer schneller zu durchlaufen, sondern vielmehr neue Wege zu finden – netzwerkorientierte Informationsweitergabe hierarchieunabhängig.

Kommen wir zum letzten Beitrag mit dem Titel „Sind Stühle wie Facebook?“ von Jürgen Sorg. Der Beitrag bekommt von mir die absolute Leseempfehlung. Die Ausführungen zu Facebook und dessen Rolle als soziales Betriebssystem – check, Haken dran. Die daraus folgenden Learnings für´s Personalmarketing halte ich ebenfalls für gelungen. Hierbei an dieser Stelle nochmals hervorgehoben: ich „als Unternehmen“ biete Bewerbern einen Zugang zum Unternehmen und damit zu Mitarbeitern. Das ist ein Stück der Antwort auf die gern gestellte Frage: Was genau mache ich denn als Unternehmen, wenn plötzlich alle meine Fans den Dialog suchen?
Einen kleinen Satz im letzten Absatz des Artikels möchte ich aber gern abschließend noch kommentieren:

Was es also jetzt bedarf, sind innovative Angebote und Lösungen. Lediglich einen Stuhl in dem Raum des Social Webs zu stellen ist sicher ein erster Schritt.

Den Stuhl müssen wir dort nicht mehr hinstellen. Der steht schon da! Da sitzen auch schon Menschen, Kunden und Bewerber drauf. Wir können uns entscheiden, uns dazu zusetzen. Mehr aber auch nicht.

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Das 2. Employer Branding Summit in Wiesbaden – eine kleine Zusammenfassung

Dienstag, Oktober 9th, 2012

Es soll wie gesagt nicht despektierlich gemeint sein, aber so ein bisschen suppig fühlte ich mich heute morgen schon, als ich beim Einlauf ins Dorint Hotel in Wiesbaden als erstes Nico Rose, Bernd Schmitz und Sehnaz Özden erblickte. Dadurch, dass der Queb der Kompetenzpartner der Veranstaltung war, ergab sich sozusagen auf natürliche Weise eine erweiterter Suppenkreis. Ich freu mich immer sehr, das Netzwerk wiederzusehen. Eine gute Veranstaltung hat beides: alte Gesichter, mit denen man sich austauscht, und neue Gesichter, die frischen Wind und neuen Input liefern. In Wiesbaden war beides vorhanden.

Den Auftakt machte Bernd Schmitz von Bayer. Als Moderator führte der Social Media Best Innovator durch den Tag. Nach wie vor kenne ich kaum einen Präsentator, der so viele Charts in so kurzer Zeit über die Leinwand jagt, ohne wie ein Daumenkino zu wirken. Nach der kurzen Sensibilisierung durch Bernd folgte ein sehr zahlenlastiger Vortrag von trendence. Felizitas Janzen berichtete von den beliebtesten Arbeitgebern in Deutschland und Europa – aus Sicht der Zielgruppe. Zahlen finde ich ja meist ganz schick, wobei ich hier sagen muss, da hätte ich gern mehr gesehen; ist mir aber auch klar, dass trendence nicht direkt das ganze Produkt präsentieren kann.

Top 2 auf der Agenda war Sehnaz Özden. Wie immer gab’s interessante Einblicke in die Facebookarbeit bei Conti. Besonders spannend auch die enge Zusammenarbeit von Corporate Communications und Employer Branding – da machen die schon was richtig.

Als nächster kam Nico Rose in Doppelfunktion – laut Bernd – auf die Bühne: als Bertelsmann Vertreter und als Vater. Thema des Vortrags: das Gap Year Programm. Jetzt muss ich mal echt sagen: sehr spannend. Von 800 Bewerbern haben es 6 Bewerber ins Programm geschafft und das nicht, weil es nur 6 Plätze gab. Restriktion für die Aufnahme war nämlich, dass alle 4 Unternehmen (Allianz, Bertelsmann, Henkel, Mc Kinsey) einem Bewerber grünes Licht geben. Leider hatte ich keine Gelegenheit meine Frage zu platzieren: was ist aus den 794 restlichen Bewerbern geworden? Trotzdem: klasse Initiative – und vor allem konzernübergreifend!

Geh wir mal weiter im Programm. Stefan Peukert von Employour folgte mit einem Vortrag zu meinpraktikum.de und “authentisch statt austauschbar”. Eine echte Herausforderung für jeden Arbeitgeber.

Nach einer kurzen Pause kam dann Gero Hesse – ein sehr bekanntes Gesicht – mit einem sehr erheiternden Vortrag. “Kommunikation auf Augenhöhe” war der Titel und um nur einige Highlights zu nennen: Geeks vs. Nerds – Spardabank Rap – Nerd Zone. Wenn ich das mal zusammenfassen und übertragen darf, brauche ich wohl demnächst mehr Nerds unter meinen Recruiter – was soll ich sagen: hab ich :-) Strike! Careerloft kam natürlich in seiner Präsentation ebenfalls nicht zu kurz.

Nach Praxis folgte wieder Theorie. Professor Dr. Tim Weitzel präsentierte seine Studie “Recruiting Trends”. Wichtige Insights lieferte er und es wurden Fragen beantwortet, die viele plagen. Woher kommen tatsächlich die Einstellungen? Nicht überraschend, aber deutlich: 7 von 10 Einstellungen kommen übers Internet. Ebenfalls ein wichtiges Thema ist das Tool Mitarbeiter werben Mitarbeiter. Gerade in Zeiten von Social Media ist dies meiner Meinung nach eines der wichtigsten Tools. Überraschend daher für mich die Aussage, dass die wenigsten Unternehmen diese Ressource strukturiert nutzen. Abschließend auch noch ein schönes learning: die Hälfte der befragten Bewerber wünscht sich die Möglichkeit sich mobil bewerben zu können.

Mit Marc-Stefan Bordbeck von der Telekom ging es wieder in die Praxis. Kurze Zusammenfassung von meiner Seite: so macht Recruiting Spaß! Offensiv nicht aggressiv und vor allem sportlich! Cool :-) Vielen Dank für den super Vortrag.

Bevor es zur Mittagspause und dann zu Reiner Kriegler von der DEBA ging, gab es noch eine Podiumsdiskussion. Auch wenn Regina Arendt und ich mit unserem Recruiter NG Vortrag eher die Exoten auf der Employer Branding Veranstaltung waren, so wurden wir durch die Podiumsdiskussion doch wunderbar angeteasert. Worauf sich die neuen Recruiter vorbereiten müssen und ob Recruiting und Employer Branding nicht das gleiche seien, wurde heiß diskutiert.

Nach der Mittagspause ging es nicht weiter mit dem Suppenkoma sondern mit einer kurzen Einführung von Reiner Kriegler in die Definition von Employer Branding. Die Disziplin mit dem Bild eines Baumes zu übersetzen, halte ich dabei für sehr gelungen. Das es dabei nicht nur um graue Theorie geht, zeigte dann das “mitgebrachte” Praxisbeispiel der TÜV Süd vorgetragen von Kerstin Minderlein.

Vorhin wurde es noch angemerkt und dann kam’s direkt als Vortag. Mitarbeiter strukturiert als Botschafter und echtes Pfund des Employer Brandings nutzen. Mark Gregg von Bonago stellte zwar “nur” das eigene Produkt vor, aber es klang sehr interessant.

Nebenbei war gestern der Tag der Großkonzerne. Siemens war als nächstes an der Reihe mit dem Thema Graduate Programs. Bislang noch gar nicht in der Diskussion aufgepoppt: was genau bieten wir denn den ganzen Gen Yern, wenn wir sie rekrutiert haben. Siemens antwortet auf diese Frage mit einem attraktiven Graduate Program, welches den Nerv der Zielgruppe treffen soll. Das Programm an sich wurde zudem intensiv über Facebook dargestellt und vermarktet. Besonders erfolgreich war hierbei der Ansatz, Teilnehmer des Programms vom bzw. über das Programm berichten zu lassen.

Daran anschließend folgten noch drei Vorträge, die ich leider blog-technisch unter den Tisch fallen lassen muss, da einer mein eigener war und ich dann schnell weg musste – auf in Richtung Hamburg zur #SMRC.

Alles in Allem muss ich sagen, ein gutes aber sehr volles Programm. Vielen Dank an alle Referenten! – mir hat’s Spaß gemacht.

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Suppen Report KW 40

Montag, Oktober 1st, 2012

Den heutigen Report starte ich mit einer u.U. kontroversen Diskussion. Aufmerksam wurde ich auf das Thema durch einen Artikel auf zeit.de. „Klout Score  nennt man die neue Kennzahl, mit der man schnell und unkompliziert Bewerber ranken und bewerten können soll. KS misst den Einfluss, den jemand im Internet besitzt. Eine durchaus interessante Größe, je nachdem welche Stelle zu besetzen ist. Nehmen wir den klassischen Social Media Manager. Hier kann der Klout Score eine durchaus informative Größe für den ersten Eindruck sein. Auf dem heutigen Arbeitsmarkt lassen sich sicherlich noch weitere Stellen identifizieren, für deren Besetzung ein Klout Score eine gute Richtgröße wäre. Im Kontext HR würde mir der Recruiter NG einfallen (alias Recruiter 2.0), für dessen Auswahl ein solcher KPI eine gute Hilfestellung wäre. Auf der anderen Seite steht die Frage: Finde ich heutzutage überhaupt schon Recruiter, die einen KS besitzen?
Aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass ich Dienstleister in diesem Bereich anhand der Kennzahl challenge. Insbesondere die aus dem Boden sprießenden Social Media Berater ließen sich ggf. auf diese Weise ein wenig nach Güte ranken. Da der Algorithmus, der dem Ganzen zu Grunde liegt, wohl die Quantität stärker gewichtet, sollte der Klout Score stets hinterfragt werden.  

Zahlen sollte man nicht immer glauben, ohne sie kritisch hinterfragt zu haben. Der nächste Artikel von Henner Knabenreich passt, was die Zahlengläubigkeit angeht, sehr gut zur Klout Thematik. „Personalmarketing mit Social Media – alles nur fauler Zauber?“ hinterfragt die durchaus zahlentechnisch belegbare Aussage << Social Media ist in den Deutschen Unternehmen angekommen>>. Seinem Artikel möchte ich lediglich hinzufügen: „Ebenso wie die Aussage unsinnig ist, ein Recruiter NG könne mit Social Media umgehen, da er einen privaten Facebook Account hat, ist es auch sinnfrei zu behaupten, ein Unternehmen sei in Social Media angekommen, da es eine Facebook Fanpage hat.“

Der nächste Beitrag entsprang dem Personalmarketingblog. Wir alle sind Mega Busy und haben wenig Zeit. Umso wichtiger ist es, dieses teure Gut nicht zu verschwenden. In „HR-Knferenzen, Seminare & Co. – was lohnt sich wirklich? stellt Lutz Altmann eine Auswahl dar, der ich mich anschließen kann – nicht zuletzt natürlich auch, da ich selbst auf den meisten dabei sein werde – und nein, ich erzähle nicht jedes Mal das gleiche.

Und der Testimonial ist doch nicht tot – schönes Behind the Scenes Video bei Otto ist ein Post der in der vergangenen Woche auf dem Recrutainmentblog online ging. Lesenswert und sehenswert. Eine Anmerkung sei mir aber gestattet: so lange der Testimonial als Botschafter gehandelt wird, kann das nichts werden – hier bediene ich mich einer Feststellung von Martin Grothe: „ein Botschafter ist nicht authentisch“ so sehe ich das auch … denn er überbringt nur die Meinung eines anderen.

 

Abschließend hier die Links zur zweiten Halbzeit der Recruiting Convention in Zürich. Dominik Hahn hat die Geschehnisse wunderbar in einer tweetartigen Zusammenstellung greifbar gemacht – einfach mal lesen ;-)

 

PS: und heute noch ein großes Dankeschön an mein cooles Team für das Geburtstagsgeschenk!

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